Halle aus Internetloch hieven

Laut Freie-Wähler-Marktrat Peter Neumeier ist die Sportparkhalle zwar ein "hochfrequentierter Ort", sie habe allerdings das Manko, dass dort das Versenden von SMS oder das Telefonieren quasi unmöglich ist - vom Internet ganz zu schweigen. Das möchte er gerne geändert wissen. Bild: Dobler
Lokales
Schwarzenfeld
12.11.2015
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Zwei Themen mit Potenzial brachte die Fraktionsgemeinschaft Freie Wähler bei der letzten Marktratssitzung ins Spiel.

Besonders Kinder und Jugendliche hatte Marktrat Peter Neumeier im Blick, als er über die Notwendigkeit von öffentlichem WLAN in der Sportparkhalle sprach - also von einem ein lokalen Funknetz, das in den Kabinen, der Halle selbst samt der Tribüne sowie dem Foyer zu empfangen ist und von vielen gleichzeitig genutzt werden kann. "Dazu müsste man in der Sportparkhalle einen öffentlichen WLAN-Zugang einrichten", beantragte Neumeier.

Ort mit Manko

Die Sportparkhalle sei ein "hochfrequentierter Ort", stellte der Oppositionsführer fest, Alt und Jung würden sich dort die Klinke in die Hand geben, hunderte von Sportler seien dort aktiv und es fänden immer wieder öffentliche Kulturveranstaltungen statt. "Die Halle hat allerdings das Manko, dass dort das Versenden von SMS oder das Telefonieren quasi unmöglich ist - kein Empfang!"

Auch modernere Kommunikationsformen auf Internetbasis seien aktuell nicht möglich. Neumeier meinte damit WhatsApp-Nachrichten an Eltern und ähnliches. Öffentliches WLAN sei also "eine echte Bereicherung" hieß es in der Anregung der Freien Wähler an den Marktrat und die Verwaltung.

Weil die Wasserversorgung des Marktes immer wieder vor Herausforderungen stehe und "langfristig drohende Engpässe" die Verantwortlichen beunruhigen, bat Neumeier in einem zweiten Antrag, dass der Marktrat die nächsten Schritte zur Sicherung der Wasserversorgung diskutieren und entsprechende Planer beauftragen soll. Vorab hält es Neumeier für wichtig, dass das Plenum die Schwarzenfelder Wasserversorgung besichtigt und mit den zuständigen Mitarbeitern spricht - wie sie die Lage einschätzen. "Gerade in Zeiten, in denen nicht nur der Bedarf der Milchwerke an Frischwasser steigt, sondern auch privat viel Wasser verbraucht wird - Stichwort Jahrhundertsommer - gerät die Versorgung an ihre Grenze, wenngleich diese noch nicht überschritten wurde."

1,3 Milliarden Liter Wasser

Das Thema bewegt den Rat schon länger. Im März hat der Markt darüber nachgedacht, ob man nicht die Schwandorfer Brunnen 1 und 2 mit dem Schwarzenfelder Brunnen 3 verbinden könne, um die Versorgung zu sichern. Wie heuer zu hören war, stieg die verrechnete Wassermenge um 18 Prozent auf rund 1,3 Millionen Kubikmeter - das sind 1,3 Milliarden Liter, die hauptsächlich von den beiden Brunnen 3 und 4 geliefert wurden. Wichtigster Abnehmer und auch verantwortlich für die Mengensteigerung sind die Milchwerke. Aber auch die privaten Haushalte haben zur Steigerung beigetragen.
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