Heimat für "Forscherfüchse"

Die "Forscherfüchse" der Grundschule Schwarzenfeld zeigten bei der Eröffnung des Lernlabors erste Versuche zu den "Phänomenkreisen" Luft, Feuer und Wasser. Bild: rid
Lokales
Schwarzenfeld
19.12.2014
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"Immer wenn wir einem Kind etwas lehren, halten wir es davon ab, es selbst zu entdecken". Nach diesem Grundsatz des Schweizer Entwicklungspsychologen Jean Piaget hat die Grundschule ein Forscherlabor eingerichtet.

"Die Kinder sollen Zusammenhänge erkennen und bewerten und über die Ergebnisse miteinander kommunizieren", nannte die Leiterin der Arbeitsgemeinschaft, Karin Zimmermann, bei der Eröffnung am Donnerstag die Ziele .

Lernen fürs Leben

Was ein Kind selbst erforsche und entdecke, bleibe ein Leben lang haften, betonte die Grundschullehrerin, die das Projekt gemeinsam mit fünf weiteren Kollegen realisiert hat. Mit Unterstützung von Rektor Helmut Schuster, der nach der Mathematik-Werkstatt und der Lese-Insel in der Bücherei nun einen dritten Rückzugsraum für individuelles Lernen einrichten ließ.

Karin Zimmermann besuchte ein Fortbildungsseminar in Dillingen mit dem Titel "Individuell lernen - kooperativ arbeiten" und baute anschließend das Forscherlabor mit den fünf "Phänomenkreisen" Luft, Feuer, Wasser, Magnetismus und Brückenbau auf. Genau passend zu den Inhalten des neuen Grundschullehrplans, die speziell im Heimat- und Sachkundeunterricht die "prozessbezogene Kompetenz" fördern sollen.

Weiter wachsen

"Forsch dich schlau": Nach diesem Motto suchen die "Forscherfüchse" den früheren, zuletzt leerstehenden Physiksaal auf, der nach wie vor die notwendigen Strukturen aufweist. Noch seien die Lernmaterialien nicht vollständig, erklärte Karin Zimmermann. Das Forscherlabor soll im nächsten Jahr weiter wachsen.
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