Heute Beisetzung des verdienten Kommunalpolitikers - Viele Jahre aktiv im Marktrat und im ...
Abschied von CSU-Urgestein Wolfgang Wild

Lokales
Schwarzenfeld
24.02.2015
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Im Alter von 86 Jahren ist am vergangenen Freitag der frühere Markt- und Kreisrat Wolfgang Wild verstorben. Er gehörte zu den prägenden Gestalten der CSU im Landkreis Schwandorf und war Vorsitzender, später Ehrenvorsitzender der Schwarzenfelder Christsozialen. Er hinterlässt seine Ehefrau Liselotte und drei Kinder.

Im Juli 1928 in Eckendorf bei Nabburg geboren, besuchte Wild zunächst die Volksschule in Perschen. Die Ackerbauschule von 1965 bis 1968 konnte er als Agraringenieur abschließen. Den Betriebswirt VWA erwarb er im Abendstudium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie. 25 Jahre leitete er als Geschäftsführer die Geschicke der Firma Allkofer.

Seit 1970 engagierte sich Wolfgang Wild politisch für seinen Heimatort Schwarzenfeld. Von 1972 bis 1978 und von 1990 bis 1996 gehörte er dem Marktrat an; von 1984 bis 1990 dem Kreisrat. Von 1973 bis 1991 war er Elternbeirat am Gymnasium Nabburg, lange Zeit als Vorsitzender. Von 1991 bis 1998 war Wild ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht.

Wild war Mitglied im Pfarrgemeinderat von 1968 bis 1984, 15 Jahre Mitglied der Bayerischen Tarifkommission Steine-Erden und zwölf Jahre Mitglied im Handelsausschuss der Industrie- und Handelskammer.

Von 1978 bis 1987 hatte er den Vorsitz im CSU-Ortsverband inne, später wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die damalige CSU-Kreisvorsitzende Marianne Deml hat ihn anlässlich seines 80. Geburtstages mit der "Ehrenraute in Silber", der größten Auszeichnung des Kreisverbandes, geehrt.

Seit 1954 war Wild mit seiner Frau Liselotte verheiratet. Heute um 14 Uhr ist Requiem in der Marienkirche, danach Beisetzung.
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