Imponierende Jagdsignale

Rund fünfzig Bläser der Jägerkreisgruppe Nabburg spielten gemeinsam zu Ehren ihres Schutzpatrons, des hl. Hubertus. Bilder: ksi (2)
Lokales
Schwarzenfeld
03.11.2015
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Der heilige Hubertus gilt als der Schutzpatron der Waidmänner. Sein Gedenktag ist am heutigen Dienstag. Die Schwarzenfelder Jäger haben bereits am letzten Samstag gefeiert - in einem beeindruckenden Gottesdienst.

Hubertus von Lüttich (geboren um 655 in Toulouse) war Bischof von Maastricht und Lüttich. Ihn zu Ehren fand sich in der Pfarrkirche ein gewaltiger Klangkörper ein - die rund fünfzig Jagdhornbläser der Kreisgruppe Nabburg. Die Formation besteht aus Mitgliedern aus Pfreimd, Nabburg und Schwarzenfeld. Schon vor dem Gottesdienst erklangen die unterschiedlichsten Jagdsignale. Ergänzt wurde die anschließende Messe durch die Musikkapelle Schwarzenfeld unter Leitung von Josef Lobenhofer, die mit Blick auf den Schutzpatron der Jägerschaft für die passenden Melodien sorgte. Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrvikar Joseph Kokkoth. In seiner Ansprache sagte der Priester, "wer steht und fällt und wieder aufsteht ist ein Heiliger. Alle Getauften sind heilig, und jene, die uns im Tod vorausgegangen sind".

Beim Schlusslied "Großer Gott wir loben dich" stimmten die Gottesdienstbesucher in die Klänge der etwa dreißig Musiker starken Kapelle singend ein.

Die Ansprache zum Hubertus-Gedenktag hielt der Vorsitzende der Hegegemeinschaft Schwarzenfeld, Uwe Deeg, in der voll besetzten Pfarrkirche. "Hubertus-Zeit" bedeute, innehalten und nachdenken über das eigene Handeln, betonte er: "Der heilige Hubertus steht für uns als Sinnbild." Für die Jagdhornbläser als einem wichtigen Teil der Jägerschaft, sei die musikalische Zusammenkunft wichtig, um jagdliche Signale und Vortragsstücken präsentieren zu können, sagte Deeg. "Die Hornmeister Gerhard Gschrey, Fritz Kleierl und Gundolf Streit verdienen für die Leistung höchsten Respekt und Anerkennung."

Deeg ging auch auf die waidgerechte Jagd der Tiere ein. Die Zusammenarbeit mit der Land- und Forstwirtschaft sei dabei sehr wichtig. "Versuchen wir, Natur, Wild und Jagd im harmonischen Umgang mit unseren Vertragspartner beizubehalten", so Deeg.

Mit dem "Hubertusmarsch", "Jagd vorbei" und einem letzten "Halali", mit dem das Ende der Jagd dargestellt und der Jäger zur letzten Ruhestätte getragen wird, wurde der eindrucksvolle Gottesdienst beendet.
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