Innehalten nach Feiertagsstress

Lokales
Schwarzenfeld
13.01.2015
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Woran merkt man, dass sich Weihnachten dem Ende zuneigt? Am "Konzert zum Ausklang der Weihnachtszeit" in der Marienkirche. Zumindest seit heuer, denn es war eine Premiere.

Weihnachtshetze und Silvesterkater sind vorbei, die Zuhörer befinden sich im entspannten Zustand und sind somit sehr aufmerksam. So will man gerne gewisse Lieder ein weiteres Mal hören.

Pfarrer Heinrich Rosner machte geistliche Anmerkungen zum Ausklang der Weihnachtszeit, die am zurückliegenden Sonntag offiziell endete, und wünschte sich, den Weihnachtsfrieden noch einmal zu spüren, nachdem die für viele stressige Zeit vorbei sei. So empfanden es auch die zahlreichen Zuhörer, die dieses neue Konzertangebot gerne annahmen und die schöne Stimmung in der Kirche genossen.

Den Ensembles der Pfarrei war es beim Konzert ein großes Anliegen, das Gefühl des inneren Friedens ins neue Jahr hineinzulegen. Unter Mitwirkung des Kirchenchors und des Kinderchors "Piccolo", der Bläserklasse der Jugendblaskapelle, dem Gesang- und Musikverein sowie der Veeh-Harfengruppe erklang die ganze Fülle des Glorias.

Die Zuhörer lauschten alten Weihnachtsweisen aus England, die der Gesang- und Musikverein vorstellte, aber auch einem Werk von Johann Sebastian Bach, der Choralfuge "Ehre und Preis sei Gott dem Herrn", die Michael Koch mit dem Kirchenchor der Marienpfarrei eingeübt hatte.

Besinnliche Weisen hatten die Veeh-Harfen im Gepäck; rein instrumental waren auch die Beiträge der jungen Bläser. Aber auch neuere Beiträge gab es zu hören, etwa von Detlev Jöcker, der mit seinem bekannten Sternsingerlied "Ein heller Stern hat in der Nacht" vertreten war, das der Kinderchor "Piccolo" brachte.

Mit dem gemeinsamen Lied "Oh du fröhliche" und Orgelklängen endete ein Konzert, das sich möglicherweise zu einem festen Bestandteil des kirchenmusikalischen Angebots der Pfarrei entwickeln wird.
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