Kameradschaft hat zu kämpfen

Lokales
Schwarzenfeld
26.02.2015
10
0

Im Cafe Central kam die Soldaten- und Reservistenkameradschaft zur Jahreshauptversammlung zusammen. Der Verein weist einen Mitgliederstand von 46 auf. Gut geht es ihm damit nicht.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Josef Hauer, sprach im Grußwort die prekäre Situation im Ortsverband an. Die Lösung dafür sieht Hauer darin, die Probleme mit den Mitgliedern zu diskutieren. Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft sei kein Verein: "Sie ist ein Mahner und stellt das Bindeglied zu den diensttuenden Soldaten dar." Die Kameradschaft müsse sich öffnen und Frauen und Ungedienten die Möglichkeit geben, sich bei übereinstimmenden Interessen der SKK anzuschließen.

Oberleutnant Fabian Elflein bedankte sich für die gute kameradschaftliche Zusammenarbeit mit der Patenkompanie 104 und stellte das Vergleichsschießen heraus. "Es ist nicht nur sportlich, sondern auch als kameradschaftliches Miteinander zu betrachten", urteilte er.

SKK als "Bindeglied"

Bürgermeister Manfred Rodde sagte, dass die SKK ein Bindeglied sei. "Sie verdienen Anerkennung und Respekt und bereichern das Gemeindeleben", betonte Rodde und erinnerte an den Volkstrauertag am Mahnmal. "Was wäre ein solcher Tag ohne die Soldaten?"

Der Vorsitzende der Kameradschaft Schwarzenfeld, Uwe Keunecke, nannte in seinem Rückblick Fronleichnam und den Volkstrauertag als öffentliche Termine. Unterstützung gab es durch die Soldaten der Patenkompanie 104/Pfreimd bei der Haussammlung. Hierfür sagte Keunecke allen Sammlern, aber auch den Spendern herzlichen Dank. Eine Weihnachtsfeier und die Christbaumversteigerung waren der Jahresabschluss.

"Wir müssen gemeinsam bestrebt sein, die Kameradschaft aufrecht zu erhalten", forderte Keunecke. Wegen der Änderung der Wehrpflicht befindet sich die Kameradschaft in einer schwierigen Phase der Mitgliederwerbung, die es zu überstehen gelte. Keunecke bemängelt fehlende Mitteilungen bei Umzug oder beim Kontowechsel, es sollte auch in Sterbefällen eine sofortige Mitteilung an die Kameradschaft erfolgen.

Anschließend wurden Termine bekannt gegeben: 21. März Bezirksversammlung in Wiesau, 27. März Kreisverbandsversammlung in Niedermurach, 16. Mai Einweihung saniertes Kriegerdenkmal in Schwarzenfeld: Vom 26. bis 28. Oktober findet die Sammlung für die Kriegsgräber statt, am 5. Dezember findet die Weihnachtsfeier.

Mitglieder geehrt

Bei der anschließenden Ehrung wurde Hans Keckstein für 30 Jahre, sowie Anton Bartmann, Johann Ziereis, Herbert Manz und Michael Niederalt für 45 Jahre Ehrennadel und Urkunde durch Bürgermeister Manfred Rodde, Uwe Keunecke und Oberleutnant Fabian Elflein überreicht. Uwe Keunecke seinerseits erhielt die Ehrenurkunde vom "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge" und die bronzene Verdienstspange. Per Nachwahl wurde Phillip Gussmann zum Kassenführer bestimmt.

Peter Kunz berichtet über die Erfolge der Sportschützengruppe. Seit der Gründung im Februar im Jahre 2012 ist die Gruppe auf 13 Schützen angewachsen. Bei den verschiedenen Schießveranstaltungen im Mannschaftwettbewerb mit Luftgewehr, Luftpistole, Großkaliber,- oder Kleinkalibergewehr wurde auf Kreis-, Bezirks- oder Landesebene in vielen Klassen Spitzenplätze erreicht. Er nannte in diesem Zusammenhang Heike Keunecke, Josef Baarfuß, Peter Kunz, Uwe Keunecke und Phillip Gussmann.

Es fanden auch verschiedene Vergleichsschießen mit der Patenkompanie statt. Jede zweite Woche ist ein Übungsschießen; Auskunft hierzu erteilt Peter Kunz. "Für die Mitgliederwerbung ist die Schießsportgruppe das Aushängeschild des Vereins, sie soll das Interesse wecken und die Jugend motivieren", hieß es.

Peter Kunz nannte einige Schieß-Termine und lud Reservisten dazu ein: 30. Mai Bezirksschießen in Schwarzenfeld und am 20. Juni in Thumsenreuth, 20. September Landesschießen in Schwarzenfeld und 10. Oktober in Thumsenreuth.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.