Kindertrubel vor dem Rathaus

Nicht jedes Kind musste den Marsch zum Rathaus auf seinen eigenen Beinen mitmachen. Für einige ging es weitaus bequemer durch den Ort. Das konnte man natürlich perfekt mit einem Nickerchen verbinden. Bilder: mab (2)
Lokales
Schwarzenfeld
13.02.2015
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Nicht nur für die kleinen Maschkerer der drei Kindergärten und der Grundschule gehört der närrische Donnerstag zum ersehnten Faschingsendspurt.

Auch für Erzieherinnen, Lehrkräfte und den Bürgermeister wurde diese Gaudi wieder einmal zum turbulenten Treiben. Es versteht sich von selbst, dass die mehr oder weniger hochmodische Krawatte des Marktoberhauptes durch Kindergartenleiterin Sabine König gekürzt werden musste und unter rhythmischer Begleitung der Sambagruppe der siebten Klasse diese Handlung lautstark gut geheißen wurde.

Er ist einfach da, wenn man ihn braucht! Gemeint ist damit "Obertrommler" Erwin Oppelt, der, obwohl schon im Ruhestand, einfach nicht Nein sagen konnte, als Schüler und frühere Lehrerkollegen um Unterstützung mit südamerikanisch anmutender Begleitung baten. Rektor Helmut Schuster hatte seine morgendlich korrekte Dienstkleidung eiligst an den berühmten Nagel gehängt, um das Schwarzenfelder Narrenvolk von Schule und Kindergärten bestens gelaunt zu unterstützen.

"Helau, helau" jubelte es aus den verschiedenen Ecken des Rathausvorplatzes, als der Bürgermeister "sein närrisches Volk" mit "reichen Geschenken" in Form von Gummibärchen begrüßte.

So manchem kleinen Prinzen und Cowboy war die Strapaze zum Ende der Weiberfastnachts-Gaudi sichtlich anzumerken. Dabei stand noch der beschwerliche und lange Rückweg bis zu den Kindergärten bevor. Ein entsprechend ruhiger Nachmittag für Eltern oder Oma und Opa dürfte damit vorprogrammiert gewesen sein.

Bleibt als Fazit wieder einmal festzustellen: Lustig war's, Spaß hat's gemacht und nun kann es kommen, das fröhliche Faschingswochenende.
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