Kirwa bei Bilderbuchwetter

Angeführt und gezogen von einem Dieselross-Oldtimer wurde der Baum in Begleitung zahlreicher Vereine zum Miesberg gebracht. Bilder: mab (4)
Lokales
Schwarzenfeld
31.05.2015
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Schon das zweite Jahr in Folge wird die Miesbergkirchweih von Sonnenstrahlen begleitet. Ein Kirwabesucher wusste den Grund dafür.

"Seitdem der Kirwabaum wieder aufgestellt wird, klappt die Verbindung nach oben einfach besser", fand ein Mittfünfziger vor einer frischen Halbe sitzend, den wahren Grund für das gar nicht so typische Kirwawetter auf dem Miesberg.

Der Kirwabaum - wiederum gestiftet von Stefan Kreisel und weiß-blau geschmückt durch Mitglieder der vorbereitenden Vereine - nahm bereits am Vortag des Patroziniums der Dreifaltigkeitskirche seinen Weg durch den Markt. Gemeinsam hatten die Vereine Trachtler, Oischnak, Feuerwehr und Bergchor die 27 Meter lange Fichte festlich herausgeputzt. Angeführt von der Musikkapelle Schwarzenfeld reihten sich in diesem Jahr noch wesentlich mehr Vereine als im Vorjahr in den Festzug ein. Bürgermeister und Markträte waren ebenso vertreten, wie teils uniformierte Vereine oder gar eine Reiterabordnung.

Mit vielen kräftigen "Haurucks" durch Hebemeister Hans Hierl und dem nötigen Körpereinsatz vieler kräftiger Burschen stand der Baum in Rekordzeit. Bilderbuchwetter war dem eigentlichen Festtag, dem Sonntag, beschieden, so dass zu den Gottesdiensten auf dem Miesberg jeweils ein volles Haus zu verzeichnen war. Buchtal-Chor und Bergchor gestalteten die Messen gesanglich. Ehrengast im Passionistenkloster und Hauptzelebrant war Domkapitular Msgr. Paul Schmidt aus dem Bistum Eichstätt. Das besondere Geheimnis der Dreifaltigkeit hatte sich der Prediger als Beitrag zum Hochfest auserkoren und in Konzelebration mit Provinzial Pater Lukas Temme und Pater Dr. Martin Bialas sowie Pfarrer Heinrich Rosner den Gottesdienst gefeiert. "Seit 50 Jahren bin als Pater hier auf dem Berg, aber heute ist es das erste Mal, dass der Geistliche der Pfarrei mit zelebriert", freute sich Pater Martin über den "Gast von unten".

Wahrlich verdient hatte sich auch Festwirt Sepp Hanauer mit seiner Familie nach diversen Wetterpleiten früherer Jahre, den erfreulichen Zulauf und bestens organisierten Festbetrieb.
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