Kolpingsfamilie erinnert an Namensgeber - Mitglieder geehrt
Im Sinne des "Gesellenvaters"

Hans Gietl, Dionys Bartmann, Michael Niederalt, Ottmar Hochmut und Hans Ram (von links, mit Urkunden) wurden ausgezeichnet. Mit ihnen auf dem Bild Hans Lobinger, Pfarrer Heinrich Rosner, Benedikt Rodde und Maria Mayer (von links, Vorstände). Bild: mab
Lokales
Schwarzenfeld
10.12.2014
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"Wir wollen zusammen leben!" Unter dieses Motto hatten die Mitglieder der Schwarzenfelder Kolpingsfamilie ihren Gottesdienst am Kolpinggedenktag mit Zelebranten und Präses Pfarrer Heinrich Rosner gestellt. Durch ein eigenes Vorbereitungsteam wurde die Messe schon zu Beginn der Feierlichkeiten, die im Katholischen Jugendheim mit Ehrungen und einem gemeinsamen Essen fortgeführt wurden, zu einem besonderen Erlebnis - gerade für die kleinen Mitglieder des noch jungen Familienkreises.

"Heute würde man Adolf Kolping wahrscheinlich als 'Streetworker' bezeichnen, also als jemanden, der Sozialdienst auf der Straße betreibt", stellte Heinrich Rosner vor großer Besucherkulisse im Jugendheim den Gesellenvater, den Begründer der weltweiten kirchlichen Bewegung aus derzeitiger Sicht vor.

Mit der eindrucksvollen Lebensgeschichte Kolpings, der als Spätberufener nach dem Schusterhandwerk erst mit 32 Jahren zum Priester geweiht wurde, ist unzertrennlich sein charakteristisches Familienbild als Fundament seines Glaubens verbunden. "Das Kostbarste, was ein Mensch besitzen kann, ist seine Familie," so Adolf Kolping in eng verbundener Beziehung zu den Seinen.

Und er ging gar noch weiter in seiner Darstellung der von ihm so geliebten, familiären Eindrücke mit der weisen Erkenntnis: "Mancher rennt dem Glück hinterher und weiß nicht, dass er es zu Hause hat." Als Priester, Seelsorger und weitsichtigen Visionär bezeichnete Präses Heinrich Rosner den Gründervater Adolf Kolping.

Vorstandsmitglied Maria Mayer dankte zusammen mit Hans Lobinger für die Begleitung und Vorbereitung des festlichen Ereignisses des Gedenktages und nahm Ehrungen für teils außergewöhnlich lange Zugehörigkeiten zum Gesellenverein vor.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Hans Ram und Matthias Bierler. Ausgezeichnet für 60 Jahre Mitgliedschaft konnten Ottmar Hochmut und Hans Gietl werden. Gar 65 Jahre halten Michael Niederalt sowie Dionys und Anton Bartmann dem Verein die Treue.
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