Kostenexplosion vermeiden

Die Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) führt Vorsitzender Bernd Stangl (Mitte), als Stellvertreter stehen ihm Brigitte Schießl und Peter Neumeier (jeweils daneben) zur Seite. Bild: mab
Lokales
Schwarzenfeld
08.05.2015
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Aktuelle Themen aus dem Marktrat und Brennpunkte des kommunalen Geschehens erörterten die Mitglieder der Überparteilichen Wählergruppe (ÜPW) in der Jahreshauptversammlung. Zudem war ein neuer Vorstand zu wählen.

Mit einem Rückblick auf das zurückliegende Vereinsjahr und insbesondere auf die Kommunalwahl, zog Vorsitzender Peter Neumeier für die freie Gruppierung Bilanz. "Mit dem Schulterschluss aller bisher im Marktrat vertretenen Freien ist uns ein historisches Werk gelungen," zeigte Neumeier wesentliche Grundzüge für das erfolgreiche Abschneiden bei der Wahl auf. Gemeinsame Veranstaltungen und werbewirksame Öffentlichkeitsarbeit aus dem Lager der Freien heraus, hätten dazu geführt, dass neben den fünf ÜPW-Markträten mit ihm und Thomas Bäumler der Markt zwei Kreisräte stelle, verdeutlichte der Fraktionssprecher der freien Markträte den Wahlerfolg.

Kraftakt zum 1000-Jährigen

Von einem wahrhaftigen Gewaltakt sprach der Vorsitzende in Bezug auf die Veranstaltungen zum 1000-Jährigen. In wöchentlichen Sitzungen wurde und wird noch fortlaufend das Festprogramm bis hin zum Silvesterball geplant. "Jugend- und Seniorenbeirat schlafen noch", meinte Neumeier, zeigte sich aber zuversichtlich. Das Thema Kläranlage und damit verbunden die Kostenfragen, sowie eine grundsätzliche Entscheidungsfindung zu den beiden möglichen Varianten einer Erweiterung der kommunalen Anlage oder alternativ eines milchhofeigenen Komplexes, bestimmten den weiteren Verlauf der Versammlung. Josef Meier informierte über sein Vorhaben, eine Bürgerinitiative gegen den Bau einer Anlage durch den Milchhof auf den Weg zu bringen. Mehrheitlich sprachen sich die ÜPW'ler dafür aus, sachgerechte Details und Zahlen - gegebenenfalls durch ein weiteres Gutachten - zu eruieren.

Trinkwasserversorgung

"Eine schmerzhafte Kostenexplosion der Gebühren kann nicht mitgetragen werden," so die einhellige Meinung der Anwesenden. Wie sieht es generell mit der Trinkwasserversorgung und dem technischen Zustand des Wasserwerkes aus? Auch hier bestehe Handlungsbedarf, um zumindest den Ist-Zustand festzustellen, meinten die Versammlungsteilnehmer.

Energieeffiziente Verwendung von Blockheizkraftwerken für Schwimmbad und Schule, sowie Planung Miesbergallee, Breitbandausbau oder auch die Verschönerung des Ortsbildes, etwa durch einen Brunnen im Zentrum, kamen zur Diskussion.
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