Lustspiel "Dümmer als die Polizei erlaubt" im Jugendheim
Denken ist Chefsache

Mit dem Dreiakter "Dümmer als die Polizei erlaubt" von Markus Scheble und Sebastian Koch begeisterten die Darsteller der Kolping-Laienschar über 400 Besucher im Jugendheim. Bild: mab
Lokales
Schwarzenfeld
26.11.2014
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Eine gelungene Premiere: Vor über 400 Besuchern führten die Schauspieler der Kolping-Laienschar das Lustspiel "Dümmer als die Polizei erlaubt" im Jugendheim auf. Für Lacher sorgten vor allem zwei Tollpatsche in Uniform.

Irgendwie fühlte man sich in frühere Zeiten versetzt, als es in Schwarzenfeld noch eine Landpolizeidienststelle gab, wenngleich Handlung und vor allem die leicht "intelligenzarmen" Beamten auf der Bühne mit den damaligen Ordnungshütern sicher nichts gemeinsam haben. Die beiden uniformierten Tollpatsche - einzigartig dargestellt von Doris Eichhammer und Franz Galli - sorgten schon alleine mit ihrer Mimik für Stimmung und Heiterkeit bei den Besuchern im Saal.

Enger Bezug zum Ort

Oberkommissar Posch (Helmut Lindner, zugleich Regisseur) hatte dabei alle Mühe, seinen beiden Untergebenen, deren körperliche und geistige Leistungsfähigkeit am unteren Limit angesiedelt war, die nötige Dienstauffassung näher zu bringen. "Lauter Depp'n hier und ich bin der Chef", hatte der Kommissar allen Grund zu jammern und stellte klar: "Sie beide sind bei der Polizei und da denkt nur der Boss, verstanden?"



Tatorte und Schauplätze von kriminalistischen Einsätzen waren eng verknüpft mit heimischen Straßen und Ortsteilen, so dass ein echtes Gefühl für reale Situationen in der Heimat aufkam. Originaluniformen und dienstliche Utensilien wurden den Schauspielern von den umliegenden Polizeiinspektionen zur Verfügung gestellt.

Hervorragend eingefügt

Die Neuen in der Schauspieltruppe - Veronika Reiger, die das vererbte Talent von Mutter Martina erkennen ließ, sowie Mathias Fuck - fügten sich hervorragend in das Ensemble ein. Schauspielerfahren und mit jahrzehntelanger Bühnenpraxis auf dem Buckel, agierte Polizeipräsident Hrdlicska (Rudi Lindner) zusammen mit Dorfratsch'n Elfriede Moser, dargestellt von Sonja Lindner-Stöckl. Neu dabei ist auch die türkische Putzfrau Ayshe, verkörpert von Anja Obermeier. Die Regieassistenz hatte Romy Rettig inne, und als Souffleuse war Sieglinde Müller tätig.

Wer diese extrem lustige Schwarzenfelder Polizeigeschichte noch nicht erlebt hat, der hat am kommenden Sonntag um 19.30 Uhr noch einmal die Gelegenheit, sich den Dreiakter aus der Feder von Markus Scheble und Sebastian Koch anzusehen.
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