Marktrat und Meier: Zweimal Kläranlage
Mitreden lassen

Lokales
Schwarzenfeld
19.05.2015
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"Das Thema publik machen" ist das erklärte Ziel des früheren Bürgermeisters und ÜPW-Marktrats Josef Meier. So freut es ihn, das die Kläranlage des Marktes Schwarzenfeld auf die Tagesordnung des Marktrates gerückt ist, der morgen Abend öffentlich zusammentritt.

Dabei geht es unter der Überschrift "Notwendigkeit der Erweiterung der Anlage" um die Vorstellung des Erweiterungs-Konzepts des Büro U.T.E, sowie um einen konkurrierenden Plan der Naabtaler Milchwerke zum Bau einer eigenen Betriebskläranlage, was das Werk vom Anschluss- und Benutzungszwang der kommunalen Kläranlage befreien könnte.

Zu reden sein wird dabei auch über mögliche notwendige Umbauten der kommunalen Abwasseranlage und deren technische Auswirkungen. Da bietet es sich für die Räte möglicherweise an, einen Gutachter einzuschalten. Er müsste die Auswirkungen einer Umsetzung der betrieblichen Planungen der Milchwerke im Vergleich zu einer kommunalen Erweiterung beurteilen.

Parallel zu diesen Überlegungen steht immer noch Josef Meiers Ankündigung ins Haus, die er vor wenigen Tagen bei einem Gespräch mit unserer Redaktion geäußert hat. "Befürchtete Gebührenexplosion" war der zugehörige Artikel betitelt, in dem Meier zum Thema Kläranlage ein Bürgerbegehren ankündigte. Zehn Prozent der Wahlberechtigten müssten unterschreiben, damit es zu einem Bürgerentscheid kommt, hieß es. Meier ist zuversichtlich, diese ungefähr 400 Unterschriften schnell beieinander zu haben.

Noch diese Woche wollen Meier und seine Unterstützer die Frage für das Bürgerbegehren formulieren und am 1. Juni eine öffentliche Versammlung dazu anbieten. "Ich will, dass die Leute eine Chance haben, mitzureden, weil bis jetzt alles nicht-öffentlich war."
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