Mehr Sicherheit in jedem Alter

Beim Verkehrssicherheitstag der Verkehrswacht konnte man eine "Rauschbrille" ausprobieren. Dabei musste ein kleiner Parcours gegangen werden, wobei verschieden starke Brillen getragen wurden, die unterschiedliche Promillegrade ausdrückten. Bilder: mab (2)
Lokales
Schwarzenfeld
16.07.2015
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"Mobil bleiben, aber sicher", unter diesem Motto veranstaltete die Gebietsverkehrswacht Schwarzenfeld als Teil des Schwarzenfelder Jubiläumsjahres einen Verkehrssicherheitstag.

Die beiden neuen Verkehrswachtmitarbeiter Gerhard Bittner und Helmut Kramer hatten interessante Aktionen ausgearbeitet, die für mehr Sicherheit in jedem Alter, speziell im Seniorenbereich, sorgen sollen.

Im Schulpausehof und der Aula waren folgende Stationen vorbereitet: Thomas Glöckler führte einen kostenlosen Seh- und Hörtest durch, um grundlegende gesundheitliche Probleme im Verkehrsbereich bereits im Vorfeld auszuschalten. Mehrere Pedelecs wurden von der Firma Kostner zur Verfügung gestellt, um deren besondere Fahrtechnik kennen zu lernen. Immer mehr Menschen bleiben mit Rollatoren mobil, und so wurde mit von der Firma Betzelbacher bereitgestellten Rollatoren fleißig geübt. Am Fahrsimulator von Trafcon wurden vom Betreuer Andy Aichele verschiedenste Verkehrssituationen eingespielt, um die Reaktionen zu überprüfen und auf nötige Änderungen im Verhalten einzugehen. Seniorenbetreuer Kramer führte mit seinem Johanniter-Dienst Messungen zu Blutzucker, Sauerstoffsättigung, Blutdruck und Puls durch.

Besonders eindrucksvoll war das VW-Projekt "Rauschbrille". Dabei musste ein kleiner Parcours gegangen werden, wobei verschieden starke Brillen getragen wurden, die unterschiedliche Promillegrade ausdrückten.

Ein Sicherheits-Gewinnspiel rundete den Nachmittag ab, ebenso ein Kaffeeplausch in der Schulaula, bei dem die Teilnehmer die Ergebnisse der Stationen nochmals reflektieren konnten.

Vorstand Dr. Wolfgang Laaths dankte abschließend der gesamten Vorstandschaft, insbesondere den Mitarbeitern im Seniorenbereich, Gerhard Bittner und Helmut Kramer, und den Vertretern der Polizei, POK Walter Martin und POK Karl Raab, für die Idee und Durchführung des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Sicherheitsprojektes.
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