Milchwerke finanzieren vier Chemikalienschutzanzüge
Spende an die Wehr

Mit Schutzanzug versehen, machen die Mitglieder der Feuerwehr bei der Scheckübergabe durch Geschäftsführer René Guhl von den Naabtaler Milchwerken (Dritter von links) die Dringlichkeit der Anschaffung neuer Chemieschutzanzüge deutlich. Überreicht wurde den Mitgliedern der Wehr ein Scheck über 16 000 Euro für vier neue Anzüge. Bild: mab
Lokales
Schwarzenfeld
03.12.2015
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Über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk kann sich die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenfeld freuen. Geschäftsführer René Guhl von den Naabtaler Milchwerken hat sich in den Räumen der Feuerwehr eingefunden, um zusammen mit dem Brandschutzbeauftragten des Betriebes, Josef Müller, ein "großes Packerl" abzugeben. "Für den Ernstfall gerüstet sein, sollen die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr stets bei ihren Einsätzen", das wünscht sich René Guhl und finanziert daher als "reine Herzensangelegenheit" die Anschaffung von vier Chemikalienschutzanzügen im Wert von gesamt 16 000 Euro aus Mitteln des Schwarzenfelder Großunternehmens. Hohe Anforderungen gehören bei der Beschaffenheit dieser Anzüge zum Standard. So steht nach Angaben von Kommandant Stefan Sattich die volle Schutzwirkung von außen her im absoluten Mittelpunkt der geforderten Eigenschaften. "Gerade beim Austritt von Ammoniak, wie es durch Kühlanlagen im Milchwerk und gleichgearteten Betrieben durchaus infolge eines Störfalles vorkommen könnte, steht die absolute Sicherheit und Gesundheit in Verbindung mit dem erforderlichen Handling im Vordergrund", erläutert der Brandschutzspezialist. Alle zehn Jahre sind die alten Anzüge vorschriftsmäßig auszumustern und so zeigten sich die anwesenden Mitglieder der Wehr natürlich über das "Christkindl" im Sinne der Sicherheit aller Anwender mehr als erfreut.
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