Minister ehrt Müller

Die Dankurkunde für ÜPW-Marktrat Manfred Müller (links) kam aus dem Innenministerium, ausgehändigt hat sie am Mittwoch Bürgermeister Manfred Rodde (rechts). Bild: Dobler
Lokales
Schwarzenfeld
07.11.2014
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Man muss sich durch langjährige Tätigkeit als Mandatsträger um die Selbstverwaltung verdient gemacht haben, bevor einen der Innenminister mit der Kommunalen Dankurkunde auszeichnet. Vier Schwarzenfelder kamen in heuer in den Genuss dieser Ehrung.

Mariane Eckert, Alois Graf und Gerhard Peter wurden ihre Urkunden kürzlich in Nabburg bei einem Festakt für 22 langjährige Stadt- und Gemeinderäte aus dem Landkreis Schwandorf ausgehändigt. Manfred Müller (69) fehlte dabei, seine Ehrung nahm nun statt des Landrats nachträglich der Schwarzenfelder Bürgermeister Manfred Rodde vor. Er wies bei der Sitzung des Marktrates am Mittwoch darauf hin, dass Müller seit 1996, also jetzt in seiner vierten Wahlperiode, dem Marktrat und seinen Ausschüssen angehört. Dafür gebühre ihm Dank. Manfred Müller gehört zur Fraktion der Überparteilichen Wähler (ÜPW).

"Schwarzenfeld Süd"

Zu beschäftigen hatten sich die Räte mit dem Bebauungsplan "Schwarzenfeld Süd". Er umfasst das Gebiet zwischen dem Deiselkühner Weg und der Morgenlandstraße. Im September hatte der Rat beschlossen, diesen Plan generell überarbeiten zu lassen. Ziel ist das möglich Machen von zeitgemäßer Architektur und energiesparender Bauweise.

Die Festsetzungen zu Dachgauben und Zwerggiebeln sind im Sinne von zusätzliche Wohnraum in Dachgeschossen dabei großzügig zu überarbeiten. "Die Festetzungen sollen so großzügig wie möglich ausgestaltet und möglichst auf das Mindestmaß eines qualifizierten Bebauungsplans beschränkt werden", entschied der Marktrat einstimmig. In der Folge ging es zunächst um das Einholen von Honorarangeboten, wobei Thomas Wein aus Schwandorf diese Umplanung für einen Preis von 10 000 Euro erledigt. Sein Preis für eine eventuell erforderliche Einzelberatung von Bauherren beträgt pauschal 50 Euro.

Mobiler Brecher

Mit einer Gegenstimme passierte der Antrag der Firma Schatz den Marktrat, die einen mobilen Brecher für 2700 Kubikmeter Bauschutt und Straßenaufbruch sechs Wochen lang auf einem Grundstück in Sichtweite von Kögl betreiben will. Genehmigen muss den zeitlich begrenzten Brecherbetrieb bei Kögl nun das Landratsamt.

Der erste Plan, den Brecher auf dem Kieswerksgelände an der Morgenlandstraße aufzustellen, scheiterte, weil die Gegend dort hochwassergefährdet ist.
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