Mit Digitalfunk vertraut machen

Peter Plank (Mitte) erhielt eine Urkunde des Kreisfeuerwehrverbands. Zu den Gratulanten gehörten Kommandant Florian Schanderl, Kreisbrandmeister Josef Lingl, der stellvertretende Vorsitzende Martin Schart und Bürgermeister Manfred Rodde (von links). Bild: ksi
Lokales
Schwarzenfeld
05.12.2014
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Sieben Einsätze hatte die Frotzersrichter Wehr im letzten Jahr zu absolvieren. Das lief problemlos. Trotzdem mischt sich in das geordnete Vereinsleben eine Sorge.

Der Verein veränderte seine Mitgliederzahl durch sieben Sterbefälle, sieben Austritte und vier Neuaufnahmen auf 185, davon 26 aktive Feuerwehrmänner - unter ihnen zwei Frauen. In seiner Rückschau berichtete Martin Schart stellvertretend für Vorstand Jürgen Schanderl über gesellschaftliche Veranstaltungen, etwa einen Preisschafkopf, einen Tagesausflug zum Partnertreff nach Dieberg, einen Kameradschaftsbesuch in Dürnsricht, eine Zoiglbierfahrt nach Windischeschenbach, sowie über den Besuch in der Integrierten Leitstelle in Amberg.

Aktiv vertreten war die Wehr auch bei kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen - im Ort selbst oder in der Umgebung. Höhepunkt sei das von den Gästen gerne angenommene Zoiglbier-Fest in Kögl gewesen: "Dieses Ersatzfest für das ehemalige Dorffest übertraf alle Erwartungen." Schon vor dem Beginn hatten sich Gäste eingefunden.

Von den 26 aktiven Wehrmännern wurden 153 Leistungsstunden im Einsatz geleistet, berichtete Kommandant Florian Schanderl. Sorge bereite ihm der fehlende Nachwuchs. Vor einiger Zeit wurden Jugendliche zur Feuerwehr eingeladen, vier kamen. Im abgelaufenen Jahr wurde die Wehr zu sieben Einsätzen gerufen, darunter zwei Brände. Schanderl lobte seine Leute, weil sie durch schnellen Einsatz und geordnetem Eingreifen einen größeren Schaden verhindern konnten. Er erinnerte auch an einen nächtlichen Einsatz wegen eines tödlichen Motorradunfalls auf der Staatsstraße bei Kögl. Zu den Aufgaben der Wehr gehörten überdies eine Türöffnung in Irrenlohe, ein Wasserrohrbruch in Kögl, sowie nach einen Sturmschaden das Freischneiden von Bäumen an den Straßen. Die Alarmierung zu den Feuerwehreinsätzen erfolgt über die Integrierte Leitstelle in Amberg. Die nötigen Handsprechfunkgeräte werden stufenweise an die Wehren ausgehändigt.

Wie Kommandant Schanderl weiter berichtete, wurden neun Übungen und Ausbildungen abgehalten. Sieben Kameraden legten das Leistungsabzeichen "THL" ab: Anja Frank, Michael Karl, Tobias Emmel, Rudi Dobler, Johannes Klebl, Florian Schanderl und Peter Plank. Erfreut ist Schanderl über die Mithilfe von Michael Karl als Gerätewart. In naher Zukunft wird dieser noch die nötigen Kurse besuchen.

Kassier Georg Bronold berichtete, die Anschaffung einer Zeltplane habe sich im Kassenbestand niedergeschlagen. Josef Lingl sprach danach den Digitalfunk an. Im Frühjahr 2015 werden Kurse angeboten, in denen sich alle aktiven Mitglieder mit dem Funk vertraut machen.

Bürgermeister Manfred Rodde lobte die Wehr für ihren uneigennützigen Einsatz zum Schutz der Allgemeinheit. Im Auftrag des Kreisfeuerwehrverbands wurde Peter Plank eine Urkunde ausgehändigt. Sie hatte den Wortlaut: "In Würdigung hervorragender Leistungen um das Feuerwehr-Löschwesen im Landkreis".
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