Musikalische Grüße zum Jubiläum

"1000 Jahre Schwarzenfeld": Das Marktjubiläum stellte die Jugendblaskapelle bei ihrem Früjahrskonzert in der vollen Sportparkhalle in den Mittelpunkt. Bild: Baehnisch
Lokales
Schwarzenfeld
22.03.2015
4
0

Wenn es einen Anlass gibt, der würdig gefeiert werden sollte, dann spielt Musik fast immer eine entscheidende Rolle. So auch beim Frühjahrskonzert der Jugendblaskapelle in der vollen Sportparkhalle: Im Mittelpunkt stand das 1000-jährige Bestehen des Marktes.

Die Stimmung war gut, und schon die erste Nummer des Abends riss mit: "To reach the summit" von Michael Oare wurde vom "Juniororchester" unter Leitung von Burkhardt Weber musiziert wie der Sturm zum Gipfel, den das Stück ja darstellt. Die engagierten Mädchen und Jungen bliesen mit spürbarem Gefühl für musikalische Gestaltung dieses und die Folgestücke. Schlagzeug und Pauken vermittelten ihnen tadellos die nötige rhythmische Unterstützung. Das galt für die tiefsinnige Ballade "Irish Dream" von Kurt Gäble wie für die Melodien im aufpeitschenden "Der Goldrausch von 1849" von Rob Rice und der ruhigen "Celtic Air" sowie dem fetzigen "Dance Nr.3", beides von Michael Seeney. Der Beifall war so stark, dass schmissig zum Mitwippen "Smoke on the water" von Deep Purple als Zugabe dargeboten wurde. Eines ist klar: Um die Zukunft der Blaskapelle braucht man sich keine Sorgen zu machen.

Machtvolle Klänge

Es folgte der Auftritt des großen Blasorchesters mit etwa 50 M Musikern unter Leitung von Josef Lobenhofer. Zunächst erklangen drei Beispiele bunter und abwechslungsreicher Tonstücke aus dem konzertanten Bereich. Mit machtvollen Klängen wurde die Fantasie "Die Geschichte vom Einhorn op 65" von M. Sternberger dargeboten. Dann ergriff Bürgermeister Manfred Rodde das Wort und dankte der Jugendblaskapelle für ihre verdienstvollen Tätigkeiten. Es folgte Musik zu dem John-Wayne-Film "Die Cowboys", die John Williams geschrieben hat. Viele Klangwelten bestimmten in nahtlosen Übergängen eine breite Palette von musikalisch generierten Stimmungen.

Das folgende Medley galt dem 80. Geburtstag von Elvis Presley (1935 - 1977). Die Musik vom "King" lag den Ausführenden am Herzen, so voll Feuer und Klangkraft widmeten sie sich ihr. "Its now or never" war nur einer der Höhepunkte des musikalischen Querschnitts. Der zweite Teil des Musikabends zelebrierte nun den Anlass, der über das jährliche "Frühjahrskonzert" hinausging: 1000 Jahre Schwarzenfeld galt es zu feiern. Darauf stimmte das Blasorchester schon mit "Aufbruch" des Komponisten Kurt Gäble schwungvoll ein.

Das nächste Stück war eine Uraufführung: Josef Lobenhofer hatte eine Fantasie zu "1000 Jahre Schwarzenfeld" geschrieben, die nun engagiert in ihren acht Teilen vorgetragen wurde. Beginnend mit einer Festfanfare und schließlich im Finale das Lied "Hoch lebe unser Schwarzenfeld". Die folgenden Stücke beschäftigten sich direkt oder indirekt mit dem Jubiläum. Das kann jetzt "Mia san vom Wald dahoam" heißen oder "Irlouh Irlouh und Schwoazafeld is dou". Ein Walzer mit dem hoffnungsvollen Titel "Prost! S'Leb'n ist so schön" folgte.

Reminiszenz an Bergbau

Am Schluss des offiziellen Programms stand das marschmäßige Lied "Gruß an Schwarzenfeld", auch dieses wie das vorige von Lobenhofer arrangiert und mit Begeisterung vom Blasorchester und dem Gesangsduo Lobenhofer vorgetragen. Als Zugabe erklang "Glück auf, der Steiger kommt", eine Reminiszenz an den Bergbau, der früher in der Schwarzenfelder Region Arbeit und Brot gab. Schließlich sangen alle Anwesenden die "Bayernhymne".
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.