Nachfrage zu Brandruine in der Amberger Straße im Marktrat - Mehrzweckhallen-Nutzung künftig ...
Abriss in den kommenden Wochen

Lokales
Schwarzenfeld
29.01.2015
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Wie lange muss die Amberger Straße nach dem Brand des Wohn- und Geschäftshauses noch für den Verkehr gesperrt bleiben? Diese und andere Fragen beschäftigten den Marktrat bei seiner Sitzung am Mittwoch.

"Wir haben am Montag den Durchgang für die Fußgänger frei gemacht", erläuterte Bürgermeister Manfred Rodde auf eine entsprechende Nachfrage von Marktrat Manfred Müller (ÜPW) hin. Der wollte wissen, wie lange die Sperrung aufrecht erhalten werde, die nach dem verheerenden Feuer aus Sicherheitsgründen eingerichtet wurde. De facto ist der Verkehr durch die Amberger Straße blockiert, bis die einsturzgefährdete Brandruine abgerissen ist. "In Wochen, nicht in Monaten wird abgerissen", versuchte Rodde einen vagen Zeitrahmen zu skizzieren und versicherte, die Eigentümer seien bemüht, die schwierige Situation zu meistern. Thema war auch, dass die Milchwerke dabei sind, große Bauvorhaben umzusetzen, es aber einen Fehler beim Schreiben des deswegen geänderten Bebauungsplanes gab. Marktrat Karlheinz Dausch (Siedler) befürchtete schon das Schlimmste für das Unternehmen und die Rechtmäßigkeit der Bauarbeiten, wurde aber vom Bürgermeister beruhigt. Rodde gestand ein, dass es im Bebauungsplan einen Fehler gebe, nachdem versehentlich die Geschossflächenzahl zwar gestrichen werden sollte, der alte Wert aber drin blieb. "Momentan wird geklärt, wie das zu beheben ist", sagte Rodde und gab seiner Hoffnung Ausdruck, "dass dieser Fehler zu keiner Verzögerung beim Bau führt".

Vorgelegt wurde dem Rat auch die Prüfung der Finanzen des Marktes des Jahres 2011. Peter Irlbacher hatte als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses kaum etwas zu bemängeln an der finanziellen Geschäftsführung der Verwaltung, so wurde sie vom Plenum entlastet. Genannt wurden dabei auch die Höhe des damaligen Verwaltungshaushalts (10,4 Millionen Euro) und des wesentlich kleineren Vermögenshaushalts (2,9 Millionen Euro).

Die Nutzung der Mehrzweckhalle im Sportpark wird teurer - aber nicht für ortsansässige Vereine und Gruppen. Alle anderen zahlen zum Beispiel für die Benutzung der gesamten Halle pro Stunde 112,50 Euro, für den ganzen Tag 1500 Euro. Als Begründung wurden steigende Kosten für den laufenden Betrieb und die Abnutzung von Halle und Boden genannt.
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