Neue Erfahrung mit Hunden

Lokales
Schwarzenfeld
06.07.2015
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Eine ganz besondere Erfahrung machten rund 40 Erwachsene der Naab-Werkstätten. Die Gruppe aus der Abteilung Holz kümmert sich normalerweise um die Herstellung von Paletten. Für ihren Ausflug hatten sie sich das Vereinsheim des Vereins für Deutsche Schäferhundeverein der Ortsgruppe Schwarzenfeld am Tegelweiher ausgesucht.

Sportbeauftragte Heike Roidl erklärte zunächst den richtigen Umgang mit den Vierbeinern. "Bevor man den Hund streichelt, muss man unbedingt den Besitzer um Erlaubnis fragen", sagte sie. Gebe der Hundeführer sein Einverständnis, dürfe man den Hund allerdings auch nicht einfach streicheln, sondern müsse einiges beachten. Zunächst sollte man ihn an der Hand schnuppern lassen, bevor man ihm ruhig und vorsichtig über den Rücken streichen könne, sagte Roidl.

Anschließend konnte die Gruppe die Theorie gleich in die Praxis umsetzen: Schäferhündin "Ninija" von Vorstand Franz Gulz war sehr geduldig im Umgang mit Menschen und ließ sich problemlos anfassen und streicheln.

Auf dem Übungsplatz zeigten Andrea Obermeier mit "Merlin" und Lara Piehler mit "Cora" schließlich einige Übungen aus der Sparte Obedience, bei denen die Hunde absoluten Gehorsam unter Beweis stellen mussten. Heike Roidl erklärte den Ausflüglern die einzelnen Übungen.

Der zweite Vorsitzende des Vereins, Uli Helgert, erläuterte im Anschluss daran die Abläufe im Schutzdienst. Als Hundeführer trat Franz Gulz mit seinen Hündinnen "Ninija" und "Taiga" auf. "Ninja", die sich gerade eben noch bereitwillig streicheln ließ, zeigte, was in ihr steckt und leistete den Anweisungen ihres Hundeführers Gehorsam. Zielstrebig suchte sie den Schutzdiensthelfer Andreas Distler und stellte ihn in seinem Versteck.

"Taiga" vereitelte unter dem wachsamen Blick von Schutzdiensthelfer Max Helgert eine Flucht und einen Angriff des Figuranten. Es fanden sich sogar einige Freiwillige, die sich auf den Übungsplatz stellten, damit "Taiga" auf Anweisung von Franz Gulz den Schutzdiensthelfer Andreas Distler in ihrer Mitte ausfindig machen und ihn stellen konnte. Ganz Mutige trauten sich sogar, sich selbst den Armschutz, den sogenannten Hetzarm, überzustreifen. Andreas Distler gab genaue Anweisungen und "Taiga" versuchte, den Figuranten zu stellen, diesmal allerdings angeleint und aus dem Stand, nicht wie sonst aus dem Lauf heraus.

Für die Gruppe sei es eine ganz neue Erfahrung gewesen, sagte Franz Gulz am Ende des Besuchs, denn sie konnte nicht nur den richtigen Umgang mit Hunden üben, sondern der ein oder andere habe vielleicht auch ein wenig die Angst vor den großen Vierbeinern verloren.
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