Neue Satzung als wichtige Weichenstellung im Marktrat
Jugendbeirat im Entstehen

Lokales
Schwarzenfeld
10.10.2014
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Kreisjugendpfleger Stefan Kuhn fühlte sich eigentlich kränklich ("eine Sommergrippe"), aber das Thema war ihm wichtig genug, trotzdem vor dem Marktrat zu sprechen. Kuhn erläuterte dem Plenum, wie man sich die Sache mit einem Jugendbeirat vorstellen könnte, den die Fraktionsgemeinschaft der Freien Wähler so dringlich fordert.

Statt der Idee eines ehrenamtlichen Jugendbeauftragten - der seit Jahren gesucht und nicht gefunden wird - brachte Kuhn die Idee eines hauptamtlichen Jugendpflegers ins Spiel. Finanziert werden könnte die neue Stelle von drei Gemeinden miteinander. Denn eines sei klar: "So einen Jugendbeirat darf man nicht den Jugendlichen allein überlassen, den muss jemand anleiten." Und das koste: "Ohne Moos nix los!" Wichtig seien Fördermittel für die kommunale Jugendarbeit.

Das Angebot einer offenen Jugendarbeit soll sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren richten. 1713 Menschen dieses Alters gibt es in Schwarzenfeld, und nicht jeder von ihnen ist einem Verein organisiert.

Der Marktrat verabschiedete nach kurzer Diskussion eine neue, erstmalige "Geschäftsordnung des Jugendbeirats des Marktes Schwarzenfeld". Darin steht, dass ein künftiger Jugendbeirat den Marktrat unterstützen solle, und dass mindestens ein der Markträte in dem neuen Beirat sitzen soll. Der Bürgermeister wurde beauftragt, die konstituierende Sitzung des Jugendbeirats einzuberufen.

"Endlich bekommt die Jugend Schwarzenfelds die Stimme, die sie verdient. Wir freuen uns!", jubelte Peter Neumeier als Fraktionssprecher der Freien Wähler.
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