"Nicht gesundheitsgefährdend"

Im Saal des Jugendheims in Schwarzenfeld kamen die Ortsbäuerinnen im Bauernverband zusammen. Bilder: ral
Lokales
Schwarzenfeld
11.08.2015
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Wichtige Informationen und die Terminplanung für das kommende Jahr beschäftigten die Ortsbäuerinnen im BBV bei ihrer Tagung im Jugendheim Schwarzenfeld. Jeanette Ring hielt einen Kurzvortrag über das Ansetzen von Tinkturen und Limonaden aus Kräutern.

Zu Beginn informierte Kreisbäuerin Barbara Hanauer über die Arbeit im abgelaufenen Jahr. So nahmen sie und ihre Stellvertreterin an den überregionalen Veranstaltungen von Bezirksverband und Landesverband teil; darunter auch einige Schulungen. Die Vorstandschaft auf Kreisebene trafen sich zu drei Sitzungen.

Ein großer Erfolg waren die Lehrfahrten mit insgesamt 240 Teilnehmerinnen. Der Kindertag war mit mehr als tausend Kindern ebenfalls beeindruckend. Auf den verschiedenen Höfen wurde den Kindern dabei gezeigt, wie es auf einem Bauernhof zugeht.

Anita Lippert war wieder mit dem Projekt "Landfrauen machen Schule" betraut. Gerne blicken die Landfrauen auf den Landfrauentag mit Dekan Michael Hoch zurück. Der alljährliche Gesundheitsvortrag beschäftigte sich mit der Demenz. Großen Anklang fand schließlich auch das Kursprogramm.

Information vom Amt für Landwirtschaft und Forsten gab es von Elisabeth Beer. Sie berichtete zunächst über die Situation in der Landwirtschaftsschule. Für sie gelte es, auch im Jahr 2016/17 wieder 16 Studierende zu finden, damit ein Erstsemester gestartet werden kann.

Milch als Problem?

Beer informierte darüber, dass es Studien gibt, die Milch als gesundheitsgefährdend darstellten. "Dies ist völliger Unsinn", betonte sie. Entsprechende Gegenstudien gebe es auch, sie können vom Amt bezogen werden. Milch schade nicht, sie nützt, so Beer. Sie verwies auch darauf, dass wieder Qualifizierungsmaßnahmen angeboten werden. Damit kann die Einkommenssituation der Höfe durch eine Erwerbskombination gestärkt werden. Dafür gibt es wieder Fördergelder; Informationen dazu erteilt das Amt.

Jeanette Ring zeigte in ihrem Kurzvortrag, wie aus heimischen Kräutern leckere Limonaden selbst angesetzt werden und welche heilende Wirkung Tinkturen aus Arnika und Beifuß haben können. Die anwesenden Ortsbäuerinnen konnten sich selbst davon überzeugen. Im Anschluss wurde noch über das anstehende Herbst/Winter-Programm diskutiert.
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