Nikolausfeier im Asylbewerberheim in Traunricht
Uneigennützige Hilfe

Die Schwarzenfelder Pfarrerin Heidi Gentzwein (links) und die Vertrauensfrau ihres Kirchenvorstands, Sonja Haubelt (daneben), kümmern sich nicht nur in der Adventszeit um die große Gruppe der Asylbewerber, die in Schwarzenfeld lebt. Bild: wgw
Lokales
Schwarzenfeld
08.12.2014
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Zu einer kleinen Nikolausfeier im Asylbewerberheim in Traunricht luden Pfarrerin Heidi Gentzwein, Sonja Haubelt, Andrea Nerf und Sabine Soltani-Kick ein. Trotz der Sprachbarriere war es ein fröhliches Beisammensein bei Tee und Plätzchen. Die Bedeutung des Bischofs Nikolaus wurde erklärt und die Kinder mit Süßigkeiten und kleinen Spielsachen beschenkt.

Markträtin Gabi Wittleben hatte Sicherheitswesten besorgt, die für den gefährlichen Weg an der Straße entlang in den Ort verteilt wurden. Die Familien und jungen Männer kommen aus dem Iran, Syrien, Tschetschenien und Bosnien und leben in ständiger Angst, wieder abgeschoben zu werden. "Es ist schön, zu sehen, wie sie sich gegenseitig beistehen", sagte die Pfarrerin.

Die Asylbewerber bedankten sich besonders für die Hilfe bei Ämtergängen und die rechtliche Beratung. Vor allem leiden sie unter dem Arbeitsverbot. Dennoch macht das interkulturelle Zusammenleben im Heim auch Hoffnung.
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