Notdurft, oh je

Der provisorische Lastwagen-Parkplatz an der Max-Planck-Straße ist ein Auslaufmodell - zu viele Beschwerden. Bild: Dobler
Lokales
Schwarzenfeld
26.09.2014
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"Häusl" aufstellen oder nicht? Die wartenden Lastwagenfahrer können sich an der Max-Planck-Straße nämlich nicht ordentlich erleichtern, was dem Areal nicht gut tut. Bürgermeister Manfred Rodde sprach nun ein Machtwort.

Es sind die Männer, die für den Milchhof unterwegs sind, über die sich der Marktrat den Kopf zerbrechen musste. Ratsmitglied Bernard Vogel brachte bei der Sitzung das Thema zur Sprache. Er wies darauf hin, dass die Fahrer ihre Lastwägen an der neuen Max-Planck-Straße abstellen und bei ihrer langen Warterei auch mal ihre Notdurft verrichten müssen. Dort gibt es aber keine Toilette. "Das wird ein Problem", befürchtete Vogel.

Bürgermeister Manfred Rodde sah im Zusammenhang mit dem provisorischen Lastwagen-Parkplatz am Rande des Gewerbegebiets noch ein ganz anderes Problem - den Lärm. "Die Kögler beschweren sich schon", wusste Rodde und machte kurzen Prozess: "Das Angebot, dass sich die Lastwägen dort hinstellen dürfen, widerrufe ich hiermit."

Beraten hat der Marktrat auch das Thema "Bebauungsplan Schwarzenfeld-Süd". Er passt nicht mehr mit modernen Ansprüchen von Bauherren zusammen. "In der Vergangenheit gab es bereits 26 Änderungen", informierte der Bürgermeister. Nun soll der Plan generell überarbeitet werden. Das könnte sich rentieren: Immerhin finden sich dort noch 26 unbebaute Parzellen, die auf diese Weise noch attraktiver würden. Weil aber so eine Umplanung nicht ganz billig ist, beauftragte der Rat den Bürgermeister, erst einmal entsprechende Honorarangebote einzuholen.
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