Notenrekord an der Schule

Lokales
Schwarzenfeld
25.07.2015
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Mit einem neuen Rekord kann die Grund- und Mittelschule in Schwarzenfeld beim diesjährigen Abschlussjahrgang aufwarten. Er betraf den "Quali".

Die Abschlussfeier der beiden neunten Klassen und der Klasse des M-Zuges musste in diesem Jahr aufgrund der großen Zahl von Schulabgängern und Eltern in die Aula verlegt werden. "Das war's!" konnte man auf einem großen Plakat am Rednerpult lesen und auch eine Gießkanne, die über der Aula schwebte, war mit diesem Spruch versehen. "Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät", leitete der Schulchor mit Lehrerin Sonja Lehnfeld die Feier ein, der ein Abschlussgottesdienst vorausgegangen war.

Einen neuen Rekord konnte Schulleiter Helmut Schuster verkünden, als er in seiner Begrüßung auf den Qualifizierenden Hauptschulabschluss einging. "94 Prozent haben ihn in diesem Jahr an der Schule geschafft - und gemessen am Landesdurchschnitt von 63 Prozent ist dies ein absolutes Spitzenergebnis", zollte er Lehrern und Schülern Respekt.

Auch die M 10, die Abschlussklasse zur Mittleren Reife, müsse laut Schuster keinen Vergleich mit dem Bayernschnitt scheuen. Mit einem Notenschnitt von 1,94 handele es sich um einen Spitzenjahrgang, waren sich Eltern, Lehrer und natürlich die Schüler selbst einig. "Ihr habt die Schule hinter euch, aber ein lebenslanges Lernen vor euch" gab Schuster den "Ausscheidern" mit auf den Weg.

"Kommt jetzt die große Freiheit?", fragte Bürgermeister Manfred Rodde in die Runde der Zuhörer und machte mit Beispielen deutlich, wie wichtig es sei, das hier Erworbene als Basis für das künftige Leben mitzunehmen. Für den Elternbeirat wünschte Andrea Muckenschnabel auch als selbst betroffene Mutter eines Absolventen Glück.

"Von allen Seiten bekamen wir Halt, Hilfe und Kraft", zeigten sich die Klassensprecher der drei Klassen dankbar für die schulische, aber auch teils sehr persönliche Begleitung in den vergangenen drei Jahren. Gerichtet haben die Absolventen ihren Dank insbesondere an die drei Lehrkräfte Angela Dausch, Siegmund Söllner und Matthias Daschner.

Im Vergleich der Schulzeit mit einer Zugfahrt zeigten die drei Lehrer als Schaffner den Weg mit einem "Reiserückblick" auf. Ständige Kontrollen von Fahrscheinen (Lernzielkontrollen) waren an der Tagesordnung und der Fahrdienstleiter (Rektor) hatte für eine geordnete Fahrt zu sorgen.

"Allzeit gute Fahrt" wünschten die Reisebegleiter ihren Fahrgästen am Ende einer teils holprigen, aber glücklich zu Ende gehenden Reise.
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