Plätzchen backen mit Ministerin

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller hatte ein bisschen Zeit mit nach Schwarzenfeld gebracht. Sie nutzte sie, um im Kindergarten St. Martin mit den Sprösslingen Plätzchen zu backen. Bild: mab
Lokales
Schwarzenfeld
18.12.2014
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"Haselnussbrot gehört zu meinem absoluten Lieblingsgebäck im Advent", verriet Staatsministerin Emilia Müller den vielen kleinen Gastgebern. Sie besuchte den Kindergarten St. Martin - und schien richtig Freude daran zu haben.

Zweifellos gehörte dieser Abstecher in der kirchlich getragenen Einrichtung im Markt in weniger ruhigen Zeiten großer Asylpolitik für die Sozialministerin zu den angenehmen Terminen. Ausgestattet mit einer integrativen Gruppe, der neun Kinder mit Behinderung angehören, sorgen in St. Martin zwei zusätzliche Betreuungskräfte für spezielle Förderungen und nahtlose soziale Eingliederung der Betroffenen.

Lob für Tagesstätte

"Menschen mit Behinderung müssen ihren unbestritten, festen Platz in der Gesellschaft haben und diese Integration kann nicht früh genug beginnen," sprach die Ministerin dem Personal, allen voran der Leiterin Barbara Perras, ihre Hochachtung für den bestens konzipierten Betrieb aus. Speziell ausgebildete Heilpädagoginnen sorgen für die unverzichtbaren Grundlagen des menschlichen Miteinanders und bieten Hilfestellung bei unterschiedlichsten Herausforderungen des Kindergartenalltags.

Natürlich durfte ein kindgerechter Empfang mit einem musikalischen Willkommensgruß der Kleinen nicht fehlen. Bürgermeister Manfred Rodde sowie Kirchenpfleger Hans Pamler, der in Vertretung des Hausherrn Pfarrer Heinrich Rosner gekommen war, war die Freude am vorweihnachtlichen Besuch anzumerken.

Nicht nur spielen

Die Kleinsten der Kleinen, die Kinder der Krippe im Alter von ein bis drei Jahren, hatten verständlicherweise etwas Mühe, die "neue Tante" als Gruppenmitglied zu akzeptieren. Dennoch ließ es sich die Staatsministerin nicht nehmen, sich mitten unter die Sprösslinge einzureihen und das eine oder andere Spiel auszuprobieren.

"Eigentlich bin ich ja gekommen, um mit euch allen Plätzchen zu backen," verriet die Politikerin und fügte an, dass ihr leider zu Hause so gut wie keine Zeit bleibt, um sich um weihnachtliche Köstlichkeiten zu kümmern. Bereits ausgerollt, wartete der fertige Teig, der von Bäckereien gesponsert wurde, auf den Blechen, um in die gewünschte Form gebracht zu werden.

Ausstechen, backen, glasieren und mit Streussel belegen, lautete der "Arbeitsauftrag" für die kleinen Bäcker und Emilia Müller, dem sie liebend gerne nachgekommen ist. Kein Wunder, denn der Folgetermin hatte es wieder in sich. Er fand am gestrigen Mittwochnachmittag in Nürnberg zu Fragen und Umsetzung der Asylpolitik statt.
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