Rudi Pelikan feiert 70. Geburtstag - Seit Jahrzehnten Mitglied der Schützengesellschaft
Mit Leib und Seele dabei

Geburtstagsjubilar Rudi Pelikan (Mitte), rechts daneben Martin Bauer als Gewinner der Geburtstagsscheibe, von links Andreas Matzke, Karin Bartmann und Georg Matzke (rechts) als weitere, treffsichere Schützen. Bid: ksi
Lokales
Schwarzenfeld
10.11.2015
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Mit Rudi Pelikan feierte ein Schütze mit Leib und Seele seinen 70. Geburtstag und stiftete eine Geburtstagsscheibe für den Wettkampf.

Rudi Pelikan ist seit Jahrzehnten Mitglied der Schützengesellschaft Schwarzenfeld. Für den Verein gratulierte Schützenmeister Martin Bauer, der die Verdienste des Jubilars um die Gruppierung herausstellte. Ihm schloss sich Jugendleiterin Karin Bartmann an und überreichte ein Präsent. Die Schießscheibe mit dem Bild des Jubilars wurde von Malermeister Siegfried Ries gestaltet und wurde mit einem 24,4 Teiler von Schützenmeister Martin Bauer gewonnen. Andreas Matzke war zweiter Sieger mit einem 26,6 Teiler, vor Georg Matzke (64,5 Teiler).

Rudi Pelikan selbst bezeichnet das Schützenheim an der Äußeren Ringstraße als sein zweites Zuhause. Überall war er dabei. Ob Anbau oder Umbau des Vereinsheimes oder der Schießstände - seine Handschrift ist oft zu finden. Ob er nun als Schützenmeister, als dessen Stellvertreter, als Jugendleiter oder als Mitglied im Vereinsausschuss tätig war: Der Name Rudi Pelikan ist über Jahre in der aktiven Vorstandschaft im Vereinsregister nicht zu übersehen. Aktiver im Ehrenamt kann man wohl kaum sein.

An seinen Ehrentag waren viele Freunde und Nachbarn in das Haus Pelikan am Lothradweg in Schwarzenfeld gekommen und reichten sich schon am Vormittag die Klinke. Tags darauf kamen die Schützen in das Schützenheim, um zu gratulieren, und am Samstag ging es im Gasthaus Plank in Kögl mit einer großen Feier im Kreis von Familie, Freunden und Verwandten zu seinen Ehren weiter.

Rudi Pelikan ist in Oberlindewiese, jetzt Jesenik, im Altvatergebirge in der Tschechei geboren, und kam durch Vertreibung im Jahre 1946 über Hengersberg im Bayerischen Wald nach Fronberg bei Schwandorf. Er besuchte dort die Volksschule und erlernte anschließend das Handwerk eines Fliesenlegers bei Wilczek in Schwandorf. Anschließend war der Jubilar bei der Firma Buchtal, jetzt "Deutsche Steinzeug", und später bis zu seinem Ruhestand im Bronzewerk an der Naabstraße tätig.

Im Jahre 1969 heiratete der Jubilar in der Miesbergkirche Anneliese Koch. Die Trauung vollzog Pater Bialas. Zwei Töchter, Constanze und Ulrike, machten die Familie komplett. Inzwischen ist die Familie auf vier Enkelkinder gewachsen. Bemerkenswert: Der rüstige 70-jährige erklettert bei der Zwetschgenernte noch selbst hohe Bäume und ist bei Freunden und Familie vor allem für seine exzellenten Kenntnisse im Sportbereich als wandelndes Lexikon bekannt. Die Enkelkinder schätzen ihren "Pelikan-Opa" als vertrauten und liebevollen Babysitter ebenso sehr wie als Fußballgegner und freundlichen Spielkamerad und wünschten sich, dass "unser Opa uns noch viele Jahre lang heimlich Süßigkeiten bringt".
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