Rund um die Uhr bereit

Kreisgeschäftsführer Alfred Braun, Bürgermeister Manfred Rodde (rechts), Kreisbereitschaftsleiter Wilhelm Klein (links) und Bereitschaftsleiter Roland Lebrecht (Vierter von links) ehrten Mitglieder für 5- und 25- jährigen aktiven Dienst sowie die ausscheidenden Kommandanten der Feuerwehr Schwarzenfeld mit der Auszeichnungsspange. Bild: ohr
Lokales
Schwarzenfeld
27.01.2015
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"Die BRK-Bereitschaft Schwarzenfeld ist top ausgebildet und top ausgerüstet." Dieses hohe Niveau stellte BRK-Kreisgeschäftsführer Direktor Alfred Braun in seinem Redebeitrag bei der Jahreshauptversammlung im Rotkreuzhaus heraus.

Die hohen Kosten für die Gerätevorhaltung und die Fahrzeugunterhaltung belasteten im Berichtsjahr 2014 die Bilanz, resümierte Kassier Christoph Sperl bei der Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben. In seinen Ausführungen gab Taktischer Leiter Markus Stöckl einen Einblick in den zeitlichen Aufwand der einzelnen Bereiche. Mit 10 290 Bereitschaftsstunden entfällt der Löwenanteil auf die Helfer vor Ort (HvO). "Dieser Dienst steht den Menschen von Schwarzenfeld und der näheren Umgebung 24 Stunden rund um die Uhr für medizinische Notfälle kostenlos zur Seite."

Das größte Potenzial brachte Roland Lebrecht (1497,25 Stunden) ein, gefolgt von Markus Stöckl (1452,5), Florian Kleidl (1015), Max Plail (818) und Korbinian Kurz (796,5). Für die Mitarbeit im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst an einer der Rettungswachen im KV Schwandorf sind 2 943,46, für die Einsatzleitung Rettungsdienst 372 sowie für die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (UG-RD) Schwarzenfeld 146,7 aufgebracht worden - insgesamt 3462,16 Stunden.

Das erlernte Wissen und Können stellten die Kräfte in 656 Stunden an diversen Sanitätsdiensten bei örtlichen und regionalen Veranstaltungen unter Beweis. Mit dem zusätzlichen Aufwand im Atemschutz (228) und in der kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung (752) sowie in weiteren Übungen mit Feuerwehren summiert sich der zeitliche Umfang im zurückliegenden Jahr 2014 auf 15 900 Stunden.

Mit vier Eintritten zähle die Bereitschaft 64 Mitglieder - darunter 33 Aktive - in ihren Reihen, informierte Bereitschaftsleiter Roland Lebrecht. Der Qualifikationsstand umfasse zwei Ärzte, drei Erste-Hilfe-Ausbilder, einen Frühdefi-Instruktor, einen Lehrrettungsassistenten/Dozent im Rettungsdienst, 26 Sanitäter, acht Rettungsdiensthelfer, fünf Rettungssanitäter und sieben Rettungsdienstsanitäter. Der Repräsentant gab einen Einblick in das vielfältige Betätigungsfeld - darunter Rettungsdienst, Altkleidersammlung, Ausbildung/Fortbildung, Mittelbeschaffung, Übungen und Sanitätsdienste und Haussammlungen - und mit 15 900 Stunden habe die Bereitschaft Schwarzenfeld die meisten Einsätze im Landkreis Schwandorf geleistet.

Schlagkräftige Truppe

Sein Dank galt den Bürgermeistern Manfred Rodde und Hans Prechtl (Stulln) für die Möglichkeit zum Aufstellen von Kleidercontainern, der Feuerwehr (Vorstand Andreas Obermeier) und der Wasserwacht (Christian Weiß) für die gute Zusammenarbeit, sowie allen weiteren Kooperatoren. Zusammenfassend führte ein Filmrückblick das breite Aufgabenfeld im Vereinsjahr 2014 anschaulich vor Augen.

Es sei beruhigend, eine solche schlagkräftige Truppe vor Ort zu haben, freute sich Bürgermeister Manfred Rodde. Er bedankte sich für die Bereitschaft und Motivation und wünschte, dass alle Rettungskräfte nach ihren Einsätzen heil nach Hause kommen.

KV-Geschäftsführer Direktor Alfred Braun bedankte sich bei der Feuerwehr und der Wasserwacht Schwarzenfeld für ihre Verbundenheit mit den Hilfsorganisationen. Für die Einsätze zollte der Sprecher der BRK-Bereitschaft Schwarzenfeld Hochachtung. In Zusammenarbeit mit dem Seniorenhaus am Miesberg Seni Vita soll in diesem Jahr der Blutspendedienst in Schwarzenfeld wieder angeboten werden. "Auf die großartige Leistung von 2013 legte die BRK-Bereitschaft Schwarzenfeld noch eine Schippe drauf", betonte Kreisbereitschaftsleiter Wilhelm Klein.

Der Sprecher hatte noch eine hohe Auszeichnung mit im Gepäck. Roland Lebrecht trat 1996 in die BRK-Bereitschaft Schwarzenfeld ein, brachte nach dem Umbruch Kontinuität und Aufschwung in die Hilfsorganisation. Als Anerkennung übergab Kreisbereitschaftsleiter Wilhelm Klein das Ehrenzeichen der Bereitschaft in Bronze. Die ehemalige Hochburg in der Jugendarbeit erhält überdies vom Kreisverband Schwandorf einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro.
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