Spannend bis zum letzten Zug

Lokales
Schwarzenfeld
28.11.2014
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Nervenaufreibende Partien lieferten sich die FC-Denksportler mit den Gästen aus Luhe/Wildenau. Die Entscheidung fiel im letzten Spiel am Spitzenbrett.

In der dritten Runde kam mit Luhe/Wildenau ein altbekannter Gegner zu den Schachspielern in den Schwarzenfelder Sportpark. Die ersten beiden Stunden des Wettkampfes gestalteten beide Mannschaften ausgeglichen, dann kam die starke Phase der Schwarzenfelder: Mit einer gelungenen Kombination gegen die Königsstellung seines Gegners übernahm Claudius Kutscher die Initiative. Schon nach kurzer Zeit zwang er damit seinen Gegenüber zur Aufgabe. Fast zeitgleich endete die fehlerlose Partie von Josef Kutscher mit einem Remis, nachdem vorher keiner der beiden Kontrahenten einen entscheidenden Vorteil erzielen konnte. Eine sehr starke Vorstellung zeigte Hans Tranitz, der von Beginn an seinen Widersacher unter Druck setzte. Zwangsläufig ergaben sich dadurch die Möglichkeiten, die er zum Gewinn der Dame nutzte. Der Rest war nur noch eine Sache der Technik.

Schwarzenfeld lag damit unerwartet klar mit 2,5:0,5 in Führung. Als Nächster beendete Peter Feldmeier nach sehr solider und sicherer Spielweise seine Partie. Beide Akteure willigten angesichts der ausgeglichenen Stellung und Materialgleichstandes in die Punkteteilung ein. Den nächsten halben Punkt steuerte Michael Weiß bei. Nachdem er sich gegen die Anfangsoffensive seines Gegenübers erfolgreich zur Wehr gesetzt hatte, konnte er ein nie gefährdetes Remis vermelden.

Doch nun übernahmen die Gäste das Kommando. Zunächst musste Christian Tranitz diesem Umstand Tribut zollen. Er war nach ausgeglichener Eröffnung im anschließenden Mittelspiel in Bedrängnis geraten. Nachdem er die Stellung nur notdürftig repariert hatte, konnte er dem Schlussangriff seines Widerparts nicht mehr standhalten. Nicht viel besser erging es Heinz Seifert, der seinem wesentlich höher bewerteten Gegner bis ins Endspiel einen beherzten Kampf lieferte. Eine zwingende Schlusskombination brachte das schnelle Ende zum 3,5:3,5-Ausgleich für die Gäste.

Damit lag der Ausgang des gesamten Wettkampfes beim Spitzenbrett, an dem Jürgen Lautner die Steine führte. Er hatte schon zu Beginn seiner Partie sehr viel Bedenkzeit verbraucht, um wegen der selten gespielten Eröffnung seines Gegners nicht ins Hintertreffen zu geraten. Auch im Mittelspiel kam er an diesem Tag mit dem äußerst umsichtigen und druckvollen Spiel seines Gegenübers nicht zurecht und unterlag schließlich. Damit stand der 4,5:3,5-Erfolg der Gäste fest.

Um das alte Jahr mit einem ausgeglichenen Punktekonto zu beenden, braucht das Team nun gegen den nächsten Gegner Siemens Amberg II einen Sieg.
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