Stolz auf gute Jugendarbeit

An der Spitze des Sportangelvereins steht weiterhin Rudi Lindner (Sechster von links), hier mit den übrigen Vorstandsmitgliedern und den beiden Bürgermeister-Stellvertretern Peter Neumeier und Gerhard Peter (von links). Bilder: ksi (2)
Lokales
Schwarzenfeld
09.02.2015
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Beim Anglerverein ist die Welt in Ordnung. Besonders die Nachwuchsarbeit scheint auf einem guten Weg. 39 junge Leute finden sich in dem Verein, der für sie ein aktives Programm entwickelt hat.

Außerordentlich gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Sportangelverein Schwarzenfeld, zu der sich 170 Petrijünger eingefunden hatten. Bei seiner Rückschau bezeichnete Vorsitzender Rudolf Lindner das Jahr als "ereignisreich". Der Verein zählt derzeit 352 Mitglieder, davon 208 aktive Angler und 39 Jugendliche. 105 Mitglieder sind passiv beim Verein. Schon vor Versammlungsbeginn nutzen über 160 Angler die Gelegenheit, ihre Angelkarte für das Jahr 2015 in Empfang zu nehmen und den Arbeitsausfall im zurückliegenden Jahr finanziell abzugleichen.

Kassier Roland Hintermeier erwähnte die großen Posten von Pacht und Besatz. "Wir sind durch den Ankauf des Ochsenweihers noch nicht an der finanziell unteren Grenze angekommen, werden aber in Zukunft die Wirtschaftlichkeit des Vereins im Auge behalten müssen", versicherte er. Der Kassenstand sei wieder aus dem Soll ins Haben gekommen.

Jugendleiter Franz Lotter erinnerte an die monatlichen Treffen, bei denen neben theoretischer Schulung auch die Praxis des Angelns unterrichtet wurde. Lobenswert war auch die Mitarbeit beim Fischerfest. Ein besonderes Ereignis war das Zeltlager am Meßmann-Weiher mit Schnupperangeln, das sich im Ferienprogramm der Gemeinde fand. Mit dem Besuch der Veranstaltungen durch seine auf nunmehr 39 Jungangler angestiegene Truppe zeigte sich Lotter zufrieden. In der Vorschau kündigte Lotter ein Zeltlager vom 31. Juli bis 2. August an und für den 5. September ein Freundschaftsfischen in Schwarzenfeld mit der Anglerjugend aus Wernberg.

Vorstand Rudi Lindner betonte, dass Angler "auch Heger und Pfleger von Flussufer und Gewässer" seien. "Es ist nicht immer einfach, sich dieser Aufgabe zu stellen", versicherte er. Hochwasser und wilde Abfallentsorgung erschwerten oft die Arbeit erheblich.

Lob vom Bürgermeister

Das An- und Abfischen wie auch das Königsfischen würden sehr gerne angenommen. Auch beim Weihnachtsmarkt hat sich die Zusammenarbeit bewährt. Eine Vatertags-Feier mit Aalfischen und die Nachfeier zum Anglerfest boten Geselligkeit. Höhepunkt war wie immer das über die Landkreisgrenzen hinaus bekannte Anglerfest. Auch beim Weihnachtsmarkt in Schwarzenfeld waren die Mitglieder mit ihren Schmankerln vertreten. Lindner gab bekannt das dieses Jahr das Fischerfest gemeinsam mit den Jagdhornbläsern veranstaltet wird.

Dritter Bürgermeister Gerhard Peter lobte, dass der Nachwuchs beim Sportangelverein Platz und Anerkennung gefunden habe. Besonders freute er sich, dass die Sportangler bei den Veranstaltungen innerhalb der Gemeinde bestens mitwirken: "Die vielen Aktivitäten, besonders aber die Jugendarbeit, zeichnen euch Angler aus."
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