Tennis-Bezirkstag in Schwarzenfeld - Leistungszentrum
Positives überwiegt

Bei der Europameisterschaft im Beachtennis vor kurzem in Belek in der Türkei trumpfte Karl-Heinz Müller (links) vom TuS Schnaittenbach groß auf und holte den Titel in der Altersklasse Herren 50. Tennis-Bezirksvorsitzender Johannes Deppisch wird ihn dafür noch in diesem Jahr ehren. Bild: ref
Lokales
Schwarzenfeld
21.11.2013
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Fast 100 Teilnehmer aus 47 oberpfälzischen Tennisvereinen fanden sich am Samstag im Sportpark des 1. FC Schwarzenfeld ein. Sie waren der gemeinsamen Einladung des Bezirks und des Bayerischen Tennis-Verbandes gefolgt. Denn neben dem Herbst-Bezirkstag der Oberpfalz stand auch "BTV direkt" auf dem Programm - eine Veranstaltungsreihe, in der das BTV-Präsidium in den Bezirken aktuelle Projekte vorstellt und den persönlichen Austausch mit den Vereinsvertretern sucht.

Die BTV-Delegation lieferte Informationen zu den Themen "mybigpoint", "Tennis als Familiensport" sowie "Turnierlandschaft und Leistungsklassen". Für die Vereinsvertreter der Oberpfalz ging es mit Themen-Workshops weiter, drei standen zur Auswahl: Heinz Wagner referierte zum Thema "Vorstellung des Bezirksvereinsservices - ein Plus an Service für Tennisclubs". Einen Überblick über die Grundlagen sowie den Aufbau des Kleinfeld- und Midcourt-Tennis in der Oberpfalz gab Birgit Schelter.

Eine Neuigkeit hatte Bezirksvorsitzender Johannes Deppisch für die Vereinsvertreter auch auf Lager: Gemeinsam mit den Bezirken Ober-, Unter- und Mittelfranken steht die Etablierung einer Art Leistungszentrum im Norden Bayerns an. Der Bezirksvorsitzende wird in diesem Jahr auch noch eine Ehrung nachholen: Und zwar von Karl-Heinz Müller (TuS Schnaittenbach), der sich den Titel Europameister im Beachtennis sicherte.

BTV-Präsident Helmut Schmidbauer resümierte: "Um den Tennissport weiterhin attraktiv zu positionieren, müssen wir die Zeichen der Zeit erkennen. Es reicht nicht mehr aus, nur in den Sport zu investieren, man muss ihn auch modern darstellen."

Vizepräsident Heinz Wagner, der als Oberpfälzer quasi ein Heimspiel hatte, berichtete, welche Bedeutung eine funktionierende Jugendarbeit für Tennisvereine hat, und mit welchen Maßnahmen jugendliche Mitglieder gewonnen und an die Vereine gebunden werden können. Neueste Zahlen zeigen, dass seit dem Jahr 2004 bei den Kindern- und Jugendlichen in den mehr als 2100 bayerischen Vereinen ein Rückgang von lediglich ein Prozent zu verzeichnen ist, während andere große Tennis-Landesverbände in Deutschland zum Teil zweistellige Minusraten zu verzeichnen haben.
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