Torwart des 1. FC Schwarzenfeld rettet in den letzten Minuten den 2:1-Sieg gegen die DJK Ensdorf
Mika ein sicherer Rückhalt

Lokales
Schwarzenfeld
02.11.2015
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1. FC Schwarzenfeld: Mika, Böckl, Messmann, Ziegler, Schmidt (83. Schmid), Fischer, Frey (69. Kruppa), Möschl, Bäßler, Filinger, Heinisch (89. Lache)

DJK Ensdorf: Hauer, Schmidt, Westiner, Stefan Trager, Bachfischer, Weiß (78. Reinhardt), Grabinger (46. Hummel), Julian Trager, Sebastian Siebert, Windisch, Dominik Siebert;

Tore: 1:0 (35.) Jeremy Schmidt, 2:0 (55.) Bernd Heinisch, 2:1 (79.) Sebastian Siebert - SR: Jan Kastl (Tschechien) - Zuschauer: 150

(aho) Es war die erhoffte Revanche für die klare Hinspielniederlage für den 1. FC Schwarzenfeld. Mit 2:1 setzte sich der Aufsteiger in einer gutklassigen und spannenden Begegnung gegen die DJK Ensdorf durch. Trotz der Niederlage zeigten die Gäste, dass sie weiterhin ein Wörtchen mitreden werden, wenn es um die Vergabe der vorderen Tabellenplätze geht.

In den ersten Minuten zeigten die Mannschaften einen gegenseitigen Respekt, keiner wollte frühzeitig einen entscheidenden Fehler begehen. So stand vorerst die Taktik im Vordergrund. Nach einer Viertelstunde nahmen die Schwarzenfelder das Geschehen in die Hand. Dadurch verzeichneten sie auch die eine oder andere vielversprechende Torchance. Die Heimelf wurde immer mutiger, weil vom Gegner nur wenig Widerstand kam. In der 35. Minute erzielte der 1. FC Schwarzenfeld die bis dahin verdiente Führung. Einen Fehler in der Ensdorfer Abwehr nutzte Jeremy Schmidt mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:0. Zwei Minuten später tauchte der gleiche Akteur frei vor dem Gästetorwart auf, doch der Heber ging knapp vorbei. Eine weitere gute Möglichkeit vergab Bernd Heinisch per Kopfball.

Nach dem Wechsel änderte sich vorerst wenig, die Gastgeber waren aktiver und immer einen Tick schneller am Ball als die DJK. Zwangsläufig fiel in der 55. Minute das 2:0 durch Bernd Heinisch, der eine Vorlage von Jeremy Schmidt annahm und unhaltbar einschob. Ensdorf zeigte auch weiterhin ein sehr schlechtes Abwehrverhalten und machte Fehler im Spielaufbau. Für den 1. FC ergaben sich viele gute Angriffe, die nicht konzentriert genug abgeschlossen wurden.

Das Spiel schien entschieden zu sein, doch urplötzlich wurde es wieder offener, weil Sebastian Siebert zehn Minuten vor dem Ende auf 2:1 verkürzen konnte. Nun zeigten die Gäste, was ihnen steckt. Durch zahlreiche Freistöße in Schwarzenfelder Strafraumnähe sorgte die DJK für Gefahr. Hier erwies sich der Schwarzenfelder Torwart Mika als sicherer Rückhalt seiner Mannschaft.

Einem Treffer in der Nachspielzeit zum vermeintlichen Ausgleich verweigerte der gute Schiedsrichter aus Tschechien die Anerkennung, weil sich der Schütze mit unfairen Mitteln den Ball erkämpft hatte.
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