Überwachung installiert

"Dieser Platz ist videoüberwacht" steht auf dem Hinweiszettel, der auf halber Höhe zu den Videokameras darüber angebracht ist. Der Kirchenvorplatz und der Spielplatz (links) neben dem Gotteshaus können damit Tag und Nacht eingesehen werden. Bilder: Dobler (2)
Lokales
Schwarzenfeld
22.11.2014
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Der Schaden an den Kirchenfenstern geht in die Tausende. Jetzt hat die katholische Pfarrei reagiert. Den Vandalen soll das Handwerk gelegt werden.

"Wer macht denn so was?", fragte vor ziemlich genau zwei Jahren der damalige Pfarrer Johann Hofmann fassungslos, als er die größeren Glassplitter in der Kirche mit der Hand aufklaubte.Zu jener Zeit begann eine Serie von Sachbeschädigungen, bei denen die Kirchenfenster der Marienkirche mit Steinen vom benachbarten Spielplatz eingeworfen wurden.

Der Pfarrer wechselt, das Problem blieb. Auch Heinrich Rosner, Hofmanns Amtsnachfolger, sah sich wiederholt mit den vandalistischen Attacken konfrontiert. Nicht nur, dass immer wieder Fenster zu Bruch gingen, es wurden auch schon zweimal die Dixi-Klos für die Handwerker angezündet, die auf der Baustelle des neuen Pfarrhofs gegenüber der Kirche beschäftigt sind. Insgesamt spricht Rosner von 7000 Euro Schaden im Laufe der Zeit.

Der Pfarrei wurde es schließlich zu bunt. Um das Areal vor und neben der Kirche im Blick zu haben, ließ man in einigen Metern Höhe an der Außenwand der Marienkirche mehrere Videokameras installieren. Deren Aufzeichnungen werden auf einer Festplatte aufgezeichnet und können im Schadensfall als Beweis herangezogen werden. "Die normalen Aufzeichnungen werden natürlich aus Datenschutzgründen auch wieder gelöscht", beruhigt Rosner.
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