Ungewöhnlicher Ort für Sonntags-Gottesdienst - Dialogpredigt und Tauferinnerung
Beten an der Fischtreppe

Die Idylle des Schlossparks nutzte die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag für einen Gottesdienst an der Fischtreppe, der von Pfarrerin Heidi Gentzwein (links) geleitet wurde. Bild: mab
Lokales
Schwarzenfeld
08.07.2015
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Einen ungewöhnlichen Ort suchte die evangelische Pfarrerin Heidi Gentzwein für ihren Sonntagsgottesdienst, der üblicherweise in der Christuskirche stattfindet. Diesmal waren die Gläubigen, unter ihnen auch einige Katholiken, in eine besondere Ecke des Schlossparks geladen, an die dortige Fischtreppe.

Eine Fischtreppe ist eine Einrichtung an Fließgewässern, um Fischen bei der Wanderung die Möglichkeit zu geben, Stauwehre, gegebenenfalls auch Wasserfälle zu überwinden.

Ein Halbrund aus Steinen bildet dort natürliche Sitzgelegenheiten, auf denen ein Teil der Gottesdienstbesucher Platz nehmen konnte, der Rest nutzte Bierbänke. Ausnahmsweise nicht erhöht am Altar, sondern tiefer als die Gläubigen stand die Pfarrerin am Ufer, vor dem ein Bach idyllisch rauscht. Dessen Geräuschen und denen der Vögel des Parks, aber auch der nahen Autobahn lauschten die Teilnehmer eine Zeitlang, mit geschlossenen Augen meditierend.

Zusammen mit ihrem derzeitigen Praktikanten Jochen Bink trug Heidi Gentzwein eine Dialogpredigt vor, in der es um den Sinngehalt von Symbolen ging. Wichtig war auch die Tauferinnerung, die während der Feier mit Wasser und Kreuzzeichen auf der Stirn vorgenommen wurde.
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