Unterhaltsam und lehrreich

Lokales
Schwarzenfeld
08.08.2015
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Große Ferien, große Langeweile? Das muss nicht sein, versprechen Schwarzenfelder Vereine und bieten Kindern unterhaltsame und lehrreiche Stunden. Dabei geht es auch hinaus in die Natur.

(mab/ksi) Beim Schlossparkfest veranstalteten die Jagdhornbläser der Hegegemeinschaft Schwarzenfeld ein Kinderquiz zu Flora und Fauna. Zehn Kinder wurden als Gewinner ausgelost und zu einem Pirschgang in das Jagdrevier Kemnath bei Fuhrn eingeladen.

In Krandorf wurden die Kinder kürzlich mit Jagdhornklängen empfangen. Jagdpächter Gundolf Streit begrüßte die kleinen Pirschgänger, bevor sie sich in das Revier aufmachten. Den Kindern wurde der Lebensraum von Fuchs, Hase, Reh, Hirsch, Wildschwein, Dachs und Marder mit Anschauungsmaterialien erklärt. Zum Abschluss fertigten die Pirschgänger unter Anleitung von Ingrid Radlinger, Erna Streit und Stefan Götz ein Insektenhotel, dass jeder mit nach Hause nehmen durfte. Gestärkt mit Brotzeit sowie Getränken und ein wenig müde nach der anstrengenden Pirsch, konnten die Fährtensucher ihren Eltern übergeben werden.

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Gebietsverkehrswacht Schwarzenfeld mit einem Radfahr-Übungsparcours am Ferienprogramm des Marktes Schwarzenfeld. Basierend auf dem bekannten ADAC-Fahrradparcours wurden die Teile Spurbrett, Kreisel, Achter, Schrägbrett und Slalom fachgerecht auf dem Handballplatz der Schule aufgebaut und die Stationen einzeln fleißig von den Kindern geübt. Nach einer kostenlosen Brotzeit wurde der Parcours mit Zeitnahme befahren und die Sieger ermittelt. Zur Preisverleihung konnte GVW-Vorstand Dr. Wolfgang Laaths auch viele Eltern begrüßen. Als Siegerin mit null Fehlerpunkten und Bestzeit freute sich Julia Fuhrmann, die bereits im Vorjahr Zweite war, dicht gefolgt von Michelle Hölzl und Luisa Geiger als Dritter.

Rund 20 Personen waren beim Ferienprogramm des Gesang- und Musikvereins Schwarzenfeld dabei. Förster Manfred Müller machte mit ihnen eine naturkundliche Führung in das "Gsade Hölzl". Diese Wanderung stieß bei Kindern und Erwachsenen auf großes Interesse. Müller wies dabei unter anderem auf die Folgen der großen Hitze in diesem Jahr hin, die den Pflanzen schwer zu schaffen mache. Der Wassermangel zeige sich an zusammengerollten Blättern und abgestorbenen Ästen.

"Aber Totholz im Wald ist ein wichtiger Lebensraum für Käfer und Insekten", verriet der Förster. Es sei zur Erhaltung von Fauna und Flora sehr wichtig, um das Gleichgewicht eines gesunden Waldes zu gewährleisten.
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