Verdienter Auswärtssieg gegen Amberg

Lokales
Schwarzenfeld
13.12.2014
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Nach dem verdienten 6,5:1,5-Auswärtssieg bei der Reserve des Oberpfalzligisten SG Siemens Amberg kann die Schachabteilung des 1. FC Schwarzenfeld zufrieden dem Weihnachtsfest entgegen gehen. Die Mannschaft steht zum Jahresende im gesicherten Mittelfeld der Bezirksliga Nord und strebt im neuen Jahr einen Platz im oberen Tabellendrittel an.

Mit dem Aufsteiger SG Siemens Amberg II trafen die Schwarzenfelder diesmal auf einen von Anfang an überforderten Gegner. Bereits in der ersten Partie stand Peter Feldmeier schon nach kurzer Spieldauer als klarer Sieger fest. Ausgangspunkt war ein grober Eröffnungsfehler seines Kontrahenten mit anschließendem Materialverlust. Dem 2:0 von Heinz Seifert ging eine Folge gelungener Kombinationen voraus. Nachdem sein Widersacher diese nur unzureichend parieren konnte, kam es zwangsläufig zur Aufgabe. Michael Weiß - heuer in bestechender Form - übte von Anfang an starken Druck auf die Königsstellung seines Gegenübers aus. Nach vorteilhaftem Figurentausch ließ auch hier das Ende nicht mehr lange auf sich warten.

Für den 4:0-Zwischenstand zeichnete Hans Tranitz verantwortlich. Nach kleinen Problemen zu Beginn, konsolidierte er seine Stellung und ging seinerseits zum Gewinn bringenen Angriff über. Fast zeitgleich beendete Josef Kutscher seine lange Zeit auf Verlust stehende Partie mit einem Remis. Mit einer Gewaltleistung kam er zurück ins Spiel und erreichte eine verdiente Punkteteilung. Udo Moritz hatte in seiner ruhig angelegten Partie nach und nach den Druck auf das Zentrum seines Gegenübers erhöht. Beim nachfolgenden, zwingend vorgetragenen Schlussangriff, musste dieser sofort die Segel streichen.

Heinrich Federer agierte während der ganzen Partie auf Augenhöhe mit seinem unangenehm zu spielenden Widersacher. Als beide dann in ein wildes Zeitnotduell kamen, hatte sein Gegner das glücklichere Ende für sich. Wie bereits in den letzten Wettkämpfen setzte Jürgen Lautner den Schlusspunkt zum hochverdienten Endstand von 6,5:1,5 für Schwarzenfeld. Über fünf Stunden Spielzeit musste er dazu aufwenden, bis sein geschickt verteidigender Kontrahent die Hoffnungslosigkeit seiner Stellung einsah und ihm zum Sieg gratulierte. Die nächsten Gegner TSV Schwandorf und SC Sulzbach werden der Mannschaft sicher mehr abverlangen. Bei entsprechender Aufstellung sind aber auch diese beiden Aufgaben lösbar.
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