"Visitenkarte" vor dem Haus

Altlandrat und Gartenbau-Kreisvorsitzender Volker Liedtke lobte die Anstrengungen der Gartenbesitzer.
Lokales
Schwarzenfeld
13.10.2014
0
0

Mit der Geburtsstunde des Landkreises Schwandorf wurde 1972 auch der Blumen- und Gartenwettbewerb ins Leben gerufen. Zum 19. Mal erhielten am Freitag die schönsten Einzelanwesen im Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen für die Gestaltung ihrer Gärten.

30 Gartenbauvereine mit 110 Objekten beteiligten 2014 an dem beliebten Wettstreit um die ansprechendsten "Visitenkarten" vor ihren Haustüren. Die Bewertungskommission machte sich an sechs Tagen zwischen 10. und 18. Juli auf den Weg durch den Landkreis und notierte fleißig Punkte für außergewöhnliche Gartengestaltungen oder die Bepflanzungen an Häusern mit kleinen Ziergärten.

Hans-Peter Betz, Alois Dirrigl, Agnes Feuerer, Regina Rauch und Rita Schwandner vergaben bis zu 100 Punkte für die schönsten Einzelanwesen. Mit dabei waren auch die Kreisfachberater Heidi und Petra Schmid sowie Wolfgang Grosser, die den Wettbewerb in seinem ganzen Umfang begleiteten. Bei der Siegerehrung im Jugendheim Schwarzenfeld konnten 45 Gartenbesitzer mit einer Goldmedaille und einem Keramikstecker für ihren "grünen Daumen" belohnt werden. 42 Silbermedaillen und Hortensien wurden an die Zweitplatzierten überreicht und 23 Bronzemedaillen mit Lampenputzergras an die dritte Kategorie.

Viel Arbeit für Jury

"Die Jury hat sich viel Arbeit gemacht und einen langen Weg zurückgelegt", bedankte sich Altlandrat Volker Liedtke bei den Punktrichtern. Sich mit anderen zu messen und unter bestimmten Kriterien bewertet zu werden, gehöre zum ganzen Leben und sporne zu Höchstleistungen an, begrüßte der Vorsitzende des Kreisverbandes die Preisträger. Der Blumen- und Gartenwettbewerb werde hervorragend angenommen. Die Teilnehmer machten mit der Begrünung ihrer Grundstücke den Landkreis liebens- und lebenswert, bedankte sich Liedtke.

Perfekt vorbereitet war auch der Prämierungsabend mit Oberpfälzer Blasmusik von der "Blescher Blosn" und einer farbenfrohen Herbstdekoration auf den Tischen. Diese hatte der gastgebende Gartenbauverein Schwarzenfeld bewerkstelligt. Deren Vorsitzender Gerhard Lenhart war der Meinung, alle Bewerber hätten einen ersten Preis verdient und der Schweiß, der bei der Arbeit in den "zweiten Wohnzimmern" vergossen werde, erhalte an diesem Abend den verdienten Lohn.

Zu einer Bilderreise durch die bewerteten Objekte lud Heidi Schmid ein und zeigte die große Vielfalt, die von der Kommission vorgefunden wurde. Die Kreisfachberaterin beeindruckte mit gut gewählten Beispielen, die von ihr mit viel Fachwissen kommentiert wurden. Für den wertvollen Beitrag in Straßenzügen und Wohnsiedlungen, wo mit viel Herzblut von den Gartlern herrlicher Blumenschmuck, Bäume und Sträucher gepflanzt werden, dankten auch Jakob Scharf (stellvertretender Landrat), Manfred Rodde (Bürgermeister Schwarzenfeld) und Alois Dirrigl (stellvertretender Bezirksvorsitzender).
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.