Vor dem Treffen noch zu Brand

Bei der Versammlung gab zahlreiche Auszeichnungen für aktive und passive Mitgliedschaft, von denen die Ehrung für 40-jährige Zugehörigkeit für Anton Peter (Mitte) herauszuheben war. Mit auf dem Bild die beiden scheidenden Kommandanten Enrico Schüller (Zweiter von rechts) und Michael Hutz (Vierter von rechts). Bilder: mab (2)
Lokales
Schwarzenfeld
20.01.2015
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Dass ein Brandeinsatz, wie nun in der Amberger Straße, mit dem Tag der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr zusammenfällt, kommt selten vor. Kreisbrandrat Robert Heinfling nahm dies zum Anlass, um den Hilfskräften der beteiligten Wehren höchstes Lob und Anerkennung für eine "Topleistung" auszusprechen.

"Außerordentliche Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit haben wieder einmal mehr bewiesen, dass bei der Schwarzenfelder und den benachbarten Wehren alles bestens in Schuss ist", brachte Heinfling in seinem Grußwort zum Ausdruck.

Dass modernes und technisch zeitgerechtes Material zur Bewältigung der vielfältigen Hilfeleistungen wichtig ist, betonte Bürgermeister Manfred Rodde und machte dabei deutlich, dass darüber hinaus die Menschen mit ihrem reichen Fachwissen als Bediener der Gerätschaften im Mittelpunkt stehen.

Die Unverzichtbarkeit der Feuerwehren im Landkreis und den selbstlosen Einsatz der Kräfte auch in Schwarzenfeld, beleuchtete der stellvertretende Landrat Jakob Scharf und sprach den Entscheidungsträgern der Kommune Dank für wiederholte Investitionen in diesem Bereich aus.

Vorsitzender Andreas Obermeier ließ das Vereinsjahr Revue passieren und zeigte auf, dass die Angehörigen der Wehr mit ihren Familien für eine Vielzahl von kulturellen und gesellschaftlichen Aktivitäten Verantwortung und Arbeitseinsatz übernommen haben. Angefangen von diversen Besuchen anderer befreundeter Wehren, bis hin zu Beteiligungen bei Marktveranstaltungen oder der neuen Kirwabaumaktion, war er stets auf beste Resonanz bei den Mitgliedern gestoßen, so der Vorsitzende. Derzeit kann der Verein auf 249 Mitglieder zählen, davon 58 aktive Kräfte.

Auf eine überaus starke Jugend mit 17 Mitgliedern kann die Wehr inzwischen bauen, berichtete Florian Faderl und gab bekannt, dass mit Adrian Wengler, sowie den Brüdern Josef und Johannes Süß drei neue Nachwuchskräfte aufgenommen werden. Abgelegte Leistungsprüfungen mit den unterschiedlichen Stufen der Jugendflamme und vielfältige Übungen im KBM-Bereich führten dazu, dass an die Heranwachsenden Auszeichnungen ausgehändigt wurden.

Neue Kommandanten

Kommandant Enrico Schüller, der bekannt machte, dass er und sein Stellvertreter Michael Hutz künftig nicht mehr für das Amt der Kommandanten zur Verfügung stehen werden, hob die Schlagkraft der Schwarzenfelder Wehr mit ihren 85 Einsätzen des letzten Jahres hervor. Davon handelte es sich um 57 technische und um 15 Brandeinsätze, sowie 10 Fehlalarmierungen. Drei Sicherheitswachen waren erforderlich, so dass sich die Gesamteinsatzstunden auf 1300 beliefen, so Schüller. Allein für Übungen wurden 700 Stunden aufgewendet. Rückblickend auf zwei Perioden Kommandanten-Amt mit zwölf Jahren, das er zusammen mit Michael Hutz nun beende, galt sein Dank für beste Zusammenarbeit dem Marktrat, Bürgermeister und den Angehörigen der aktiven Mannschaft.

Mit großem Vertrauensvorschuss wurden Stefan Sattich als erster und Christian Sander als zweiter Kommandant für vorerst sechs Jahre in ihr Amt gewählt.

Mitglieder geehrt

Langjährige Mitglieder wurden für ihre Zugehörigkeit zur FFW Schwarzenfeld geehrt. Für 25 Jahre Andreas Salomon und Dr. Gerhard Schneid. Für 40 Jahre erhielten Anton Peter und Wolfgang Wild ihre Urkunden. Seit 25 Jahren leistet Ulrich Peter aktiven Dienst und seit 40 Jahren stellt Rudolf Mehrl seine Kraft der hiesigen Wehr in vielfältigen Bereichen zur Verfügung.

Beförderungen wurden ebenfalls ausgesprochen an: Tobias Zels, Lisa Baumgartner und Markus Forster (Feuerwehrmann); Florian Faderl und Fabian Kummetsteiner (Oberfeuerwehrmann) und Martin Dobmann zum Hauptfeuerwehrmann, sowie Thomas Hutz zum Hauptlöschmeister. Altersbedingt wurden aus dem aktivem Dienst verabschiedet Hans Koch und Josef Stürzer, die sich über Jahrzehnte hinweg dem Ehrenamt bei der FFW verschrieben haben.
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