Vorbilder für Nächstenliebe

Lieselotte Käss übt die schwere Aufgabe der Hospizbegleitung mit großem und einfühlsamen Engagement aus.
Lokales
Schwarzenfeld
01.12.2015
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Im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz wurde am Montag die Auszeichnung "Weißer Engel" an zehn verdiente Frauen und Männer ausgehändigt. Unter den Geehrten befanden sich Angela Krüger aus Schwarzenfeld und Lieselotte Käss aus Stulln.

Die Auszeichnung "Weißer Engel" wird an beispielgebende Personen verliehen, die sich langjährig und regelmäßig im Gesundheits- oder Pflegebereich ehrenamtlich engagiert haben. Im Bereich der Pflege wird der "Weiße Engel" insbesondere an Personen verliehen, die sich durch vorbildhafte häusliche Pflege verdient gemacht haben. Überreicht hat die Urkunden im Beisein von Regierungspräsidenten Axel Bartelt und Landrat Thomas Ebeling die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Angela Krüger

Angela Krüger aus Schwarzenfeld ist Gründungsmitglied des Hospizvereins Stadt und Landkreis Schwandorf e. V., der im Jahr 2004 gegründet wurde. Seit 2006 ist sie ehrenamtliche Hospizbegleiterin. "Ihr ist es ein großes Anliegen, immer auf dem neusten Stand zu bleiben, weshalb sie regelmäßig an Fortbildungen teilnimmt", lobte die Ministerin.

Die Geehrte gelte als "äußerst engagiert und zuverlässig, Nächstenliebe und ausgeprägte Menschenfreundlichkeit zeichnen sie aus". Als Schriftführerin ist Angela Krüger außerdem Mitglied der Vorstandschaft des Vereins. Seit 15 Jahren leitet sie zudem die "Selbsthilfegruppe Krebs" in Schwandorf. Außerdem engagiert sie sich seit fünf Jahren ehrenamtlich in der Bücherei des Marktes Schwarzenfeld und in der Kirchenverwaltung in Schwarzenfeld. Nicht zuletzt ist sie noch Lesepatin an der Schwarzenfelder Schule.

Lieselotte Käss

Geehrt wurde auch Lieselotte Käss aus Stulln. Sie trat im Juli 2005 dem Hospizverein Stadt und Landkreis Schwandorf bei, der es sich zum Ziel gemacht hat, Schwerstkranke, Sterbende und trauernde Angehörige zu begleiten. Seit 2007 ist sie Hospiz- und Trauerbegleiterin. Sie leitet Gesprächskreise und bietet ihre Hilfe in Einzelgesprächen mit Betroffenen und Angehörigen an. Als Beisitzerin ist sie ebenfalls Vorstandsmitglied im Verein. "Frau Käss übt die schwere Aufgabe der Hospizbegleitung mit großem und einfühlsamen Engagement aus", dankte ihr die Ministerin. Auf Lieselotte Käss sei stets Verlass, hieß es: "Ihre Arbeit ist geprägt von Nächstenliebe und Menschenfreundlichkeit. Außerdem kümmert sie sich liebevoll um die Pflege ihres Ehemannes, den sie vor kurzem aus dem Pflegeheim geholt hat, um ihm wieder ein Leben zu Hause in familiärer Umgebung zu ermöglichen."
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