Vorsichtig nach Einbruch

Lokales
Schwarzenfeld
20.06.2015
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Das Bemerkenswerteste beim Sicherheitsgespräch zwischen Polizei und der Spitze der Verwaltungsmeinschaft war ein Geständnis von Bürgermeister Manfred Rodde.

Rodde ist einer der drei Hausbesitzer, die durch eine kleine Einbruchsserie 2014 in Schwarzenfeld-Traunricht geschädigt wurden. "Da habe ich noch immer ein komisches Gefühl", verriet der Bürgermeister, als er auf den Einbruch und seine psychologischen Folgen angesprochen wurde. "Man wird auch vorsichtiger beim Abschließen und sieht beim Heimkommen erstmal nach, ob nichts fehlt." Nach der schlimmen Erfahrung lasse er manchmal das Licht brennen oder das Radio an, auch wenn er nicht zu Hause sei.

Die Lage hat sich beruhigt, wie der Nabburger Polizeichef Günther Vierl den drei Bürgermeistern Rodde, Prechtl (Stulln) und Böhm (Schwarzach) versicherte. "In den letzten drei Monaten sind in der Oberpfalz die Einbrüche rückläufig", versicherte er. Trotzdem riet er, Wertsachen im Haus wegzuschließen, etwa in einen Möbeltresor. "Einbrecher wollen schnell wieder raus und raffen zusammen, was sie finden", skizzierte er deren Vorgehen. "Und sorgen sie dafür, dass ein möglicher Einbrecher nicht gleich erkennt, dass keiner daheim ist." Was bedeutet, dass Bürgermeister Rodde mit seiner Taktik goldrichtig liegt.
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