Wohlklang bei der Jubiläumsfeier

Lokales
Schwarzenfeld
26.04.2015
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Der Gesang- und Musikverein ist 125 Jahre alt geworden. Er lud zu einer klangvollen Geburtstagsfeier ein. Eine Überraschung durfte da nicht fehlen.

Der Vorsitzende des Vereins, Siegmund Kochherr, hieß die Chöre und Gäste im Jugendheim willkommen. Dabei waren auch Hans Seemann (Köfering) vom Bezirksverband Oberpfälzer Chöre, Schirmherrin Margit Singer und Bürgermeister Manfred Rodde. Er freute sich, dass fünf Chöre dieses Jubiläum mitfeierten. Mit einem Programm zwischen Vergangenheit und Gegenwart, mit viel Unterhaltung und ein wenig Besinnung, wollten die Sänger dazu beitragen, althergebrachtes Liedgut zu bewahren.

"Was man von seinen Vätern hat ererbt, erwirb es zu besitzen." Diese Worte stammen von Goethe. Der Gesang- und Musikverein Schwarzenfeld hat es sich in diesen 125 Jahren zur Aufgabe gemacht, das Erbe der Gründerväter und die Identität Deutschen Liedgutes zu konservieren und an die Jugend weiter zu geben.

Der Jubelverein unter Leitung von Michaela Kangler-Lang eröffnete mit beachtlichem Können, mit "Jetzt und heute leben" (Manfred Bühler) "Cowboy und Indianer" (Pasquale Thibaut) und dem "Bajazzo" (T. und M. unbekannt) den Liederreigen. Schirmherrin Margit Singer bedankte sich im Grußwort, dass sie ausgewählt wurde und dem Verein beistehen darf. Sie überraschte mit einer Darbietung an der Drehorgel. Rodde und Seemann wünschten den Fortbestand dieses Traditionsvereins.

Erwin Oppelt als Chronist stellte die 125 Jahre mit Höhen und in Tiefen dar. Wer sich für dieses überaus spannende Hobby interessiert, sollte Spaß am Gesang und ein wenig Singstimme mit einbringen, leicht und gerne Kontakte knüpfen können. Die Chöre gratulierten danach musikalisch. Es folgte der Männergesangverein Wernberg-Köblitz unter Leitung von Gerhard Scheuerer mit "Und in dem Schneegebirge" (Walter Hensel) "Fein sein, beinander bleibn" einem Treuelied aus dem Salzburger Land. Der gemischte Chor der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Schwarzenfeld unter Leitung von Michael Koch schloss sich an mit den anspruchsvollen Chorsätzen "Memory" (aus dem Musical "Cats") und dem "Heideröslein" (Weber/Schubert/Lehar) und "Alle Dinge dieser Welt" (John Rutter).

In Wort und Bild berichtete Chronist Erwin Oppelt weiter über die zurückliegenden 125 Jahre. Besondere Ereignisse und Anekdoten waren gerade für die älteren Sänger noch gut in Erinnerung. Mit Wohlklang setzte der Männerchor des Gesang- und Orchestervereins Schönsee unter Leitung von Andreas Wirnshofer das Programm fort: "Wohlan, wir wollen musizieren" (Walter Schneider) und "Gib dem Tag ein Lachen" (Robert Pappert) hieß es da. Eine Bereicherung des Jubiläums war auch der Gesangverein Neunburg vorm Wald unter Leitung von Gisela Meidhof mit seiner Liedauswahl zum Frühjahr: "Jetzt fängt das schöne Frühjahr an" (Walter Rein), "Grüß Gott, du schöner Maien" (Volksweise Otto Roy) und "Über Stock und über Stein" (Lorenz Mayerhofer). Mit kräftigen Stimmen beendete der Männergesangsverein "Gemütlichkeit Weihern" unter Leitung von Christian Dorner den ersten Teil. Er sang "Unter den Sternen des Südens" und das Heimatlied "Wisst's wou mei Hoamat is".

Im Teil zwei sangen die Wernberg- Köblitzer "Wohl ist die Welt so groß und weit", "Frühlingsgruß" (Robert Schuhmann) und "Ein schöner Tag" (Irisches Volkslied). Der Pfarrkirchenchor stimmte "Mein Mund, der singet" (Johann Jeep) und "Ich lobe meinen Gott, von ganzen Herzen" an. Die Schönseer brachten "Der alte Gockel kräht noch gut", "Der Frosch und der Ochse" (Wolfgang Lüderitz) und "Stunden der Harmonie" (Dieter Frommlet) zu Gehör, die Neunburger "Musica, die lieblich Kunst" (Johannes Jeep) und "Can't help fallin' in love" (George David Weiss). "Gemütlichkeit" Weihern intonierte "Das Wandern ist des Müllers Lust", "Grüße an die Heimat" und "Schwarze Rose von Hawaii".

Der Jubiläumschor setzte mit den Chorsätzen "In mir erklingt ein Lied" (T. Markus Gerhardt, M. Alex Link) und "An die Freude" (Melodie von einem unbekannten Komponisten) den stimmungsvollen Schlusspunkt unter den Festabend. Vorstand Siegmund Kochherr überreichte Erinnerungsurkunden und Gastgeschenke.
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