Wolfgang Krebs und "Die Bayerischen Löwen" treten auf
Doppelt lustig

Wenn man die Augen zumacht und nur zuhört, kann man Wolfgang Krebs durchaus mit den Ministerpräsidenten Seehofer und Stoiber verwechseln - wobei er sich aber auch um äußere Ähnlichkeit bemüht, um die Gaudi auf die Spitze zu treiben.
Lokales
Schwarzenfeld
02.11.2015
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Wie wird das nur 2016 werden? Auf jeden Fall langweiliger als 2015. Zumindest in Schwarzenfeld. Denn dort brannten die Organisatoren des 1000-jährigen Marktjubiläums in den letzten Monaten ein Feuerwerk an unterhaltsamen und gut besuchten Veranstaltungen ab, das seinesgleichen sucht.

Ein neuerlicher Höhepunkt wurde am Samstag mit dem Doppelauftritt des Kabarettisten Wolfgang Krebs und des Blasmusik-Quintetts "Die Bayerischen Löwen" erreicht, den rund 300 Besucher in der Sportparkhalle erlebten. Der Spötter und die Spasskapelle wechselten sich zwei Stunden lang auf der Bühne ab und reizten dabei Zwerchfell und Hirn gleichermaßen. Etwa, wenn Krebs den Ex-Ministerpräsidenten Stoiber gibt, in dessen Rede ein Versprecher auf den anderen folgt. "Das Fundament ist die Basis aller Grundlagen", heißt es da in verquerer Logik. Wenn Krebs seinen Stoiber dann den Begriff vom "ausgeglichenen Saustall" in den Mund nehmen lässt, muss er sich umgehend stotternd verbessern: "ausgeglichener Haushalt".

Bester Politwitz war der Ausspruch: "Griechenland hat die Demokratie erfunden. Darauf verzichten wir in Bayern seit Jahren aus gutem Grund." (Seite 28)
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