Zu Fuß nach Altötting

Lokales
Schwarzenfeld
28.04.2015
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Seit 18 Jahren leitet Bernhard Meiler aus Oberwildenau die Regensburger Diözesanwallfahrt nach Altötting. Am Freitag stimmte er die Teilnehmer im Jugendheim auf die 186. Auflage vom 21. bis 23. Mai ein. Für ihn selbst ist es die 33. Teilnahme.

Die Wallfahrt beginnt am Donnerstag, 21. Mai, um 7.15 Uhr mit einem Gottesdienst in der Albert-Magnus-Kirche in Regensburg. Anschließend wird Diözesanbischof Rudolf Voderholzer die Pilger verabschieden. Bernhard Meiler rechnet beim Abmarsch in Regensburg mit 4500 Teilnehmern. "Nicht alle sind streng kirchengläubig", weiß der Pilgerführer aus zahlreichen Gesprächen. Viele suchten eine persönliche Herausforderung oder eine Gelegenheit zum Abschalten und Meditieren.

Erste Station auf dem 111 Kilometer langen Fußweg ist Mengkofen. Dort verteilen sich die Wallfahrer auf private Quartiere. Ebenso nach der zweiten Etappe in Massing. 50 Fahrzeuge begleiten die Pilger und transportieren das Gepäck. Zum Tross gehören ferner Notärzte und Sanitäter. Wenn der Zug am Samstag (23. Mai) in Altötting ankommt, wird sich die Zahl der Pilger erfahrungsgemäß wieder auf 8000 gesteigert haben. Bischof Rudolf Voderholzer wird um 10.30 Uhr den Abschlussgottesdienst halten und die Teilnehmer mit einem Segen verabschieden.

Privat, mit dem Zug oder dem Bus treten die Wallfahrer die Heimreise an. Zehn Busse, die über Regensburg und Schwandorf bis nach Weiden fahren, hat Pilgerleiter Bernhard Meiler bestellt. Er bedankte sich für eine Spende von 4100 Euro, die ihm Georg Greger (Schwarzenfeld) überreichte. Er hatte zu seinem 50. Geburtstag auf Geschenke verzichtet und stattdessen um eine Spende zugunsten der Wallfahrt gebeten. 70 000 bis 80 000 Euro werde der eingetragene Verein "Regensburger Diözesanwallfahrt" mit aktuell 850 Mitgliedern auch heuer wieder aufbringen müssen, um die Veranstaltung zu finanzieren. "Alles mit Spendengeldern", versichert Bernhard Meiler.
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