Eltern bei Ministerin Emilia Müller - Kultusminister: Bei zusätzlichem Bedarf wird entsprechend ...
Protest gegen Klasseneinteilung

Schwarzenfeld
11.08.2012
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Die besorgten Eltern schöpfen neue Hoffnung bei der Klasseneinteilung (wir berichteten). Stellvertretende CSA-Kreisvorsitzende Marita Burger stellte kurzfristig einen Kontakt mit Staatsministerin Emilia Müller her. Birgit Piehler, Sprecherin der Elterninitiative, erläuterte ihr den Sachverhalt.

Demnach sollen im neuen Schuljahr die 84 Kinder der vier dritten Klassen an der Grundschule Schwarzenfeld in drei vierte Klassen aufgeteilt werden. Ein Teil der Schwarzenfelder Kinder müsste dazu nach Stulln fahren.

Die Ministerin will sich der Sache annehmen und mit Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle Kontakt aufnehmen, um eine "akzeptable Lösung" zu finden. "Endlich haben wir das Gefühl, dass uns jemand ernst nimmt", schöpft Birgit Piehler neue Hoffnung. Denn die Reaktionen auf ihre Proteste seien bisher recht spärlich gewesen. "Jetzt vertrauen wir auf Emilia Müller", erklärten auch die übrigen teilnehmenden Eltern, die von der Ministerin in ihrem Privathaus empfangen wurden. Sie fordern die Beibehaltung der bisherigen Klassen und die Zuteilung der notwendigen Lehrerstunden. Die Eltern hatten bereits schon früher erklärt, auch mit einem Lehramtsanwärter zufrieden zu sein. Die Ministerin versprach, sich bis Anfang September zu melden und die Eltern über die endgültige Entscheidung zu informieren.
Inzwischen liegt seit gestern eine Presseerklärung vom Kultusminister vor. Dürfen durch sie auch die Schwarzenfelder Schüler hoffen? Dr. Spaenle erinnert, dass "an den Grund- und Mittelschulen wie üblich die Klassenbildung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist". Von mancher Seite geäußerte Mutmaßungen über die Lehrerzuweisung seien verfrüht und falsch gewesen. Auch Teilaussagen beziehungsweise Aussagen zu Standorten seien deshalb für Bayern nicht aussagekräftig. "Wo zusätzlicher Bedarf ist beziehungsweise war, wurde und wird entsprechend gehandelt". Laut Dr. Spaenle könne an den Grundschulen die Schülerhöchstzahl pro Klasse sogar gesenkt werden.
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