Gerechtigkeit im Rentensystem

Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier (links) und CSA-Landesvorsitzender MdL Joachim Unterländer (rechts) referierten bei der CSA-Kreismitgliederversammlung. Vorstand Alexander Pangerl (Zweiter von rechts) zeichnete mit den Parlamentariern Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit aus, darunter auch Rüdiger Hirmer (Zweiter von links). Bild: ohr
Politik
Schwarzenfeld
25.11.2016
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Mehr Gerechtigkeit im Rentensystem, die Schaffung eines flexibleren Übergangs vom Berufs- ins Rentenleben, die Stärkung der privaten und betrieblichen Altersvorsorge sowie Mitgliederehrungen standen im Zentrum der CSA-Kreisversammlung.

Im Beisein politischer Repräsentanten erinnerte Vorsitzender Alexander Pangerl in seiner Rückblende an den traditionellen Lichtmessempfang mit CSU-Senioren-Union-Landesvorsitzendem Dr. Thomas Goppel als Referenten und an die Veranstaltung mit dem Staatssekretär im Bayerischen Ministerium der Finanzen und Landesentwicklung, Albert Füracker, sowie mit Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier. In zwei Vorstandssitzungen behandelten ging es um interne Angelegenheiten und organisatorische Fragen. Im seinem Ausblick verwies der Sprecher auf eine weitere Betriebsbesichtigung mit Karl Holmeier und Veranstaltungen zum Bundestagswahlkampf.

Aktuell gehören dem Kreisverband der CSU-nahem Christlich Sozialen Arbeitnehmerschaft 116 Personen an. Drei Neuaufnahmen stehen vier Austritte sowie drei Todesfälle gegenüber. Das Durchschnittsalter liege annähernd bei 64 Jahren. 103 sind als Doppelmitglied von CSU und CSA registriert. CSA-Landesvorsitzender MdL Joachim Unterländer plädierte für mehr Gerechtigkeit im Rentensystem. Er setze sich für die Ausweitung der Mütterrente auf Mütter mit Kindern auch vor dem Geburtsjahr 1992 ein. Beide Gruppen sind gleichberechtigt zu behandeln. Betroffene von Erwerbsunfähigkeit aufgrund von Krankheit müssen besser als aktuell gestellt werden. Die Digitalisierung der Arbeitswelt darf sich nicht schädlich auf die Arbeitsplätze auswirken. Zum Beispiel durch die Aushöhlung des Arbeitszeitgesetzes bei neuen Arbeitsplätzen. Im Bereich der Rente darf der Beitrag eine bestimmte Grenze nach oben nicht übersteigen und nach unten nicht unter ein bestimmtes Niveau absinken, signalisierte MdB Karl Holmeier. Die derzeitige Rentendiskussion beträfe nicht den in Rente befindlichen Menschen. Die Flexirente ist auf den Weg gebracht. Wer länger arbeiten will, kann länger arbeiten. Wer in Rente ist, soll noch hinzuverdienen können. Die private und betriebliche Altersvorsorge muss gestärkt werden, betonte der Parlamentarier.

Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier, CSA-Landesvorsitzender MdL Joachim Unterländer und Kreisvorsitzender Alexander Pangerl zeichneten Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit aus. Für 55 Jahre: Erhard Kügler. 50 Jahre: Albin Hüttl, Josef Mehringer und Hermine Weiß. 40 Jahre: Rüdiger Hirmer und Johann Meierhofer. 35 Jahre: Rupert Demleitner. 30 Jahre: Ludwig Bernhard. 20 Jahre: Hans-Georg Dobler, Alexander Flierl, Engelbert Hofmann, Michael Mieschala und Lucia Mois. 15 Jahre: Johannes Strauch, Andreas Wopperer, Andrea Zurek und Walter Zurek. 10 Jahre: Stephan Leistikow und Josef Zweck.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mitgliederehrungen (1)CSA Kreisversammlung (2)
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