Sitzungsunterlagen künftig auch digital

Politik
Schwarzenfeld
14.05.2016
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Die Verwaltung im Rathaus arbeitet seit dem vergangenen Jahr mit einer neuen Software. Sie würde es auch möglich machen, ein sogenanntes "Ratsinformationssystem" einzuführen. Das bedeutet, dass die Markträte Sitzungsunterlagen künftig auf elektronischem Wege - und nicht mehr in Papierform - bekämen. Sie wären auf dem PC oder Tablet abrufbar. Darüberhinaus stünden zum Beispiel eine Datenbank- oder Volltextsuche zur Verfügung. Einen Antrag auf Einführung dieses Systems hatte die Junge Union im Dezember vergangenen Jahres gestellt. Auch von den Freien Wählern wurde dies bereits mehrfach angeregt. Die Kosten für die Einführung samt App betragen 5000 Euro und würden von der Verwaltungsgemeinschaft getragen.

Bei der Marktratssitzung wollte Bürgermeister Manfred Rodde zunächst herausfinden, wie viele der 15 anwesenden Räte überhaupt Interesse daran haben, ihre Sitzungsunterlagen künftig auf digitalem Weg zu erhalten. Das Ergebnis: Neun waren dafür, sechs dagegen. Das Marktoberhaupt stellte klar: Selbst wenn das System eingeführt wird, steht es jedem Marktrat frei, sich daran zu beteiligen oder weiterhin auf Papier zu setzen. Nach einer kurzen Diskussion zwischen Freunden der digitalen Unterlagen und Papier-Verfechtern beschloss der Marktrat bei drei Gegenstimmen, das System einzuführen.
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