Verkehrsbehinderungen inklusive
Sanierung der Kleinen Naabbrücke

Die Kleine Naabbrücke (Bild) wird erneuert. Für die Untersuchungen des Baugrunds muss mehrfach die Straße halbseitig gesperrt werden. Bild: Dobler
Politik
Schwarzenfeld
11.11.2016
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Die geplante Erneuerung der Kleinen Naabbrücke benötigt für die Planung eine Erkundung des Baugrunds an Land und im Fluss. Das wird zu Verkehrsbehinderungen führen.

Mit dem Thema beschäftigte sich der Marktrat bei seiner Sitzung am Mittwoch. Bürgermeister Manfred Rodde führte dazu aus, dass die Baustelle am 10. November eingerichtet und voraussichtlich bis zum 20. Dezember bestehen bleiben wird. Zuständig ist das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach. Dort hat man die Firma Terrasond aus Schwaben beauftragt. Sie ist sowohl für die Baugrunduntersuchung wie auch für die Brückenerneuerung zuständig.

Die Bohrungen auf dem Festland beginnen am 15. November, also nächsten Dienstag; die Bohrungen in der Naab sollen am 22. November los gehen und rund drei Wochen dauern. Insgesamt sind acht Bohrungen und zehn Rammsondierungen neben der Brücke und im Widerlagerbereich der Brücke vorgesehen. Davon finden drei Bohrungen im Straßenbereich statt, so dass die Staatsstraße ortsauswärts halbseitig gesperrt werden muss.

Weitere Bohrungen werden in der Naab von einer schwimmenden Bohrplattform aus durchgeführt. Für das Be- und Entladen der Bohrplattform sowie für ihr Einsetzen in die Naab wird die Straße erneut zwei Mal für fünf bis sechs Stunden halbseitig gesperrt. Das gleiche gilt für den am Westufer der kleinen Naab verlaufenden Geh- und Radweg.

Landschaftsarchitekt Manfred Neidl aus Sulzbach-Rosenberg stellte dem Marktrat Pläne für eine Wohnanlage mit vier großen Gebäuden und zwei Tiefgaragen vor, die die Firma Johann Wirkner GmbH errichten will. Die künftige Baustelle ist in Traunricht, zwischen der Regensburger Straße und dem Dr.-Cremer-Weg.

Geplant sind vier dreistöckige Gebäude mit jeweils zwölf Wohnungen. Um das Vorhaben verwirklichen zu können, hat die Baufirma beantragt, dass ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt wird. Derzeit ist die Fläche im Flächennutzungsplan noch als Dorfgebiet dargestellt. Der Umplanung stimmte der Marktrat ohne Gegenstimme zu.

Beim Tagesordnungspunkt Städtebauförderung erinnerte Rodde daran, dass das kommunale Förderprogramm in diesem Jahr auslaufen wird. Darüber hinaus seien für die Erstellung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts ISEK 75 000 Euro eingeplant (siehe auch Bildkasten auf dieser Seite).

Für neues Baugebiet


Das Thema Wohnungsbau nahm Marktrat Manfred Bäumler (ÜPW) später in der Sitzung wieder auf, als er dafür plädierte, "in punkto neue Baugebiete etwas auf die Reihe zu bringen". Grund dafür waren Gespräche Bäumlers mit jungen Bauwilligen, die in Schwarzenfeld keinen Grund bekommen würden. "Die laufen uns davon", warnte Bäumler vor einer Abwanderung in umliegende Orte.
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