Bezirksliga Nord
Geschockte Schwarzenfelder

In dieser Szene kann sich der Schwarzenfelder Philipp Peter (weißes Trikot) durchsetzen. Insgesamt kam aber beim 0:2 in Vohenstrauß zu wenig von den Schwarzenfeldern. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Schwarzenfeld
11.04.2016
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Der 1. FC Schwarzenfeld hätte in der Bezirksliga Nord noch einmal zum Angriff auf das Spitzenduo blasen können. Es kam am Sonntag anders.

SpVgg Vohenstrauß: Kederer, Gmeiner (82. Pfab), Kett, Ertl, Dupal, Dobmayer (86. Zitzmann), Neidhardt (89. Viethoang), Rewitzer, Müssig, Karl, Frank

1. FC Schwarzenfeld: Mika, Bayerl, Messmann, Zirngibl, Frey, Heinisch, Griebl (62. Möschl), Ferstl, Fischer, P. Peter, F. Peter

Tore: 1:0 (2.) Fabian Ertl, 2:0 (58.) Nico Neidhardt - SR: Seebauer (Cham) - Zuschauer: 100

Mit einer unerwarteten 0:2-Niederlage kehrte der 1. FC Schwarzenfeld vom Bezirksligaspiel aus Vohenstrauß heim.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Einen von der Gästeabwehr schlecht herausgespielten Ball fischte sich Neidhardt etwa 35 Meter vor dem Tor des 1. FC. Er spielte den Ball nach rechts außen, wo sich Gmeiner gut an die Grundlinie tankte und eine gefühlvolle Flanke nach innen brachte. Ertl lief an den zweiten Pfosten und köpfte den Ball unhaltbar gegen die Laufrichtung von Tormann Mika zum 1:0. Gestärkt durch diese frühe Führung erarbeitete sich die SpVgg eine leichte Feldhoheit. Mit zunehmender Spieldauer lief vieles jedoch im Mittelfeld ab.

Nach der Pause versuchte Schwarzenfeld zunächst, mit schnellen Bällen vor den Kasten von Kederer zu kommen. Meist blieben die Gäste jedoch zwischen Mittelfeld und Strafraum hängen. Zu gut war die Abwehr der SpVgg aufgestellt. In der 58. Minute erzielte Neidhardt dann das Tor des Tages: Nach einem Foulspiel fünf fünf Meter neben dem Strafraum, legte er sich den Ball zurecht und verwandelte direkt über die Mauer und Tormann Mika genau ins Dreieck. Die Gäste waren geschockt und kamen zunächst nicht mehr richtig ins Spiel. Vohenstrauß verwaltete das Ergebnis und tauchte ab und an durch schnelle Bälle gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. In den letzten 20 Minuten setzte Schwarzenfeld alles auf eine Karte. Binnen kürzester Zeit hatte der Tabellendritte zwei Großchancen, die aber leichtfertig vergeben wurden.
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