Bezirksliga Nord
Schlagenhaufer entscheidet Derby in Schwarzenfeld

Der Schwarzenfelder Maximilian Ferstl (Mitte) im Zweikampf mit dem Wernberger Thimo Luff (rechts Nummer 9). Die Schwarzenfelder drehten das Spiel noch und siegten im Kreisderby mit 2:1. Bild: Baehnisch
Sport
Schwarzenfeld
31.07.2016
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Gut eine Stunde saß er draußen auf der Ersatzbank. Dann reichten Florian Schlagenhaufer 30 Minuten, um das Landkreisderby der Bezirksliga Nord in Schwarzenfeld für die Gastgeber zu entscheiden.

1. FC Schwarzenfeld: Mika, Bayerl, Messmann, Zirngibl, Schmidt, Ferstl (86. Böckl), Griebl (60. Schlagenhaufer), Bäßler (74. Saffert), Filinger, Philipp Peter, Felix Peter

Detag Wernberg: Buchberger, Patrick Luff (81. Frischholz), Schmid, Thimo Luff, Ansuma, Rauen (75. Dütsch), Christian Luff, Cihelka, Alexander Luff, Petrov, Häffner (72. Maunz)

Tore: 0:1 (23.) Dominik Häffner, 1:1 (74.) Florian Schlagenhaufer, 2:1 (77.) Florian Schlagenhaufer - SR: Martin Schanderl (SSV Paulsdorf) - Zuschauer: 250 - Gelb-Rot: (67.) Jaroslav Filinger (Schwarzenfeld) wegen Meckern

Es war die erwartet schwere Aufgabe für den 1. FC Schwarzenfeld. Durch zwei späte Tore des eingewechselten Florian Schlagenhaufer besiegte die Elf von Wolfgang Stier den TSV Detag Wernberg mit 2:1. Zur Pause lagen die Gäste durch den Freistoßtreffer von Dominik Häffner aus der 23. Minute noch 1:0 vorne.

Der Sieg für die Gastgeber war mehr als verdient. Sie legten gleich von Beginn an ein hohes Tempo vor, ließen den Gegner nicht zu dessen Spiel finden und hatten in der ersten Viertelstunde drei gute Torchancen durch Max Ferstl und Jeremy Schmidt. Danach verflachte das Spiel, das Geschehen verlagerte sich ins Mittelfeld. Mit der ersten guten Aktion gingen die Wernberger in der 23. Minute in Führung. Dominik Häffner hämmerte einen Freistoß zum 0:1 in den Winkel. Damit war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt und Schwarzenfeld aus dem Konzept gebracht. Wenig später verzeichnete der TSV Detag eine weitere gute Möglichkeit durch Ansuma, die nichts einbrachte.

Nach der Pause verstärkten die Gastgeber durch verschiedene Umstellungen die Offensive, sie wollten den Ausgleich. Optisch hatte der 1. FC Schwarzenfeld ein Übergewicht, doch daraus ergaben sich keine klaren Torchancen. Nach der unnötigen Matchstrafe für Filinger Mitte der zweiten Hälfte und der Einwechslung von Florian Schlagenhaufer für den verletzten Marco Griebl wendete sich das Blatt. In Unterzahl steigerten sich die Platzherren immer mehr. Als sich Max Ferstl auf der linken Seite durchsetzte und nach innen flankte, war Florian Schlagenhaufer zur Stelle und erzielte per Kopf den 1:1-Ausgleich.

Damit gaben sich die Schwarzenfelder nicht zufrieden, sie drängten auf den Sieg.Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld heraus war wiederum Florian Schlagenhaufer zur Stelle und traf zum 2:1. In den letzten zehn Minuten warf Wernberg alles nach vorne, hatte bei zwei Freistoßsituationen auch zwei Einschusschancen, doch am Ende retteten die Gastgeber den knappen, aber verdienten Sieg über die Zeit.
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