Bezirksliga Nord
Schwarzenfeld wehrt sich in Amberg

Der Schwarzenfelder Felix Peter (links) hält sich einen Amberger vom Leib. Der 1. FC Schwarzenfeld zeigte im letzten Saisonspiel noch einmal eine gute Leistung, verlor aber beim FC Amberg II mit 1:2. Bild: ref
Sport
Schwarzenfeld
20.05.2016
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Der FC Amberg erledigte seine Hausaufgaben in der Bezirksliga Nord und bekam dennoch kein Sternchen. Die "Zweite" des Regionalligisten besiegte am Freitagabend den 1. FC Schwarzenfeld mit 2:1, muss aber dennoch in die Relegation. Der SV Sorghof ist Meister.

FC Amberg II: Bleisteiner, Knauer, Knoll, Schmien (76. Maltsev), Meyer, Hausmann, Giehrl, Reinwald (72. Klama), Yetkin, Kramer (44. Popp), Müller

1. FC Schwarzenfeld: Mika; Saffert (85. Lache), Böckl, Schmidt, Bayerl, P. Peter, Griebl (74. Däßler), Ferstl, F. Peter, Fischer, Möschl (74. Filinger)

Tore: 1:0 (16.) Helleder, 1:1 (55.) Bayerl, 2:1 (65.). Giehrl - SR: Andreas Stolorz (Irchenrieth) - Zuschauer: 200

Vor 200 Zuschauern gewann der FC Amberg II sein Heimspiel gegen den 1. FC Schwarzenfeld, muss aber sein Glück über die Relegation versuchen. Letztendlich fehlte den Gelb-Schwarzen ein Zähler, um punktgleich mit dem Kontrahenten Sorghof über die Ziellinie zu gehen.

Der FC Amberg II begann konzentriert, hatte nach vier Minuten den ersten Torschuss zu verzeichnen und gute 180 Sekunden später die zweite gute Möglichkeit durch jeweils Heiko Giehrl, als der Ball bei seinem Weitschuss nur um Zentimeter am Pfosten vorbeistrich. Schwarzenfeld wirkte hingegen zu Beginn nervös und fand nicht in die Partie. Der Lohn für die Amberger Bemühungen dann in der 16. Minute, als die Gäste das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachten. Im zweiten Versuch war im Sitzen Fabian Helleder zur Stelle und erzielte in bester Gerd-Müller-Manier das 1:0 für die Gelb-Schwarzen. Ein Treffer, der eigentlich Sicherheit geben hätte sollen, was er aber nur bedingt tat. Denn in der Folgezeit erarbeiteten sich die Schwarzenfelder wirklich hochkarätige Chancen. So Jeremy Schmidt nach einer Flank von links, als FCA-Schlussmann Max Bleisteiner zur Stelle war und den Kopfball des Ex-Ambergers entschärfte (35.). Den Ausgleich musste dann Max Möschl machen, als er nach einem feinen Pass von Felix Peter alleine aufs Tor der Gastgeber zulief, ihm aber gegen Bleisteiner die Nerven versagten. Auf der anderen Seite wäre in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs beinahe das 2:0 gefallen, als bei Giehrls Schuss FCS-Keeper Lukas Mika ausrutschte und das Spielgerät ganz knapp am rechten Pfosten vorbeisegelte.

Sonntagsschuss am Freitag


Wesentlich engagierter kam Schwarzenfeld dann aus der Kabine und wurde für seine Bemühungen mit einem wirklich sehenswerten Ausgleichstreffer belohnt. Max Bayerl nahm den Ball nach einer etwas zu kurzen Abwehr des FC aus 20 Metern volley und hämmerte ihn unhaltbar für Bleisteiner zum 1:1 in den Winkel (55.). Die Freude über diesen Sonntagsschuss am Freitagabend sollte aber nicht lange währen. Fast genauso schön war nämlich Giehrls 2:1 in der 65. Minute, als dieser mit einem Schlenzer aus rund 16 Metern ins obere Dreieck die erneute Führung des FCA markierte. Die sollte dann auch bis zum Schlusspfiff Bestand haben, denn Schwarzenfelds Christoph Bäßler versäumte es in der 85. Minute mit seiner Direktabnahme, das 2:2 zu erzielen.
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