Bezirksliga Nord
Schwarzhofen empfängt Schwarzenfeld im Derby

Angst haben Jeremy Schmidt (rechts) und der 1. FC Schwarzenfeld nicht vor dem Derby in Schwarzhofen. Wenngleich sie von der Favoritenrolle auch nichts wissen wollen. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Schwarzenfeld
14.10.2016
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Kampf, Taktik, Schweiß, Emotionen: Das Nachbarschaftsduell zwischen Schwarzhofen und Schwarzenfeld zählt zu den Bezirksliga-Klassikern. Beide Teams schieben die Favoritenrolle von sich.

Schwarzhofen/Schwarzenfeld. Dass die Bezirksliga Nord in Punkto Derbys und Prestigeduellen eine der attraktivsten Ligen ist, unterstreicht der Nachbarschaftsvergleich am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) zwischen dem SV Schwarzhofen und dem FC Schwarzenfeld. Die Gäste treten derzeit souverän auf und biegen auch knappe Partien in den letzten Minuten um. Dies ist ein Indiz dafür, bis zum Ende in der Tabelle ganz vorne dabei zu sein. Mit den Peter-Brüdern und Sebastian Bauer hat sich die Stier-Elf verstärkt, wie kaum eine zweite Truppe. Schwarzhofen tritt weiter als eines der jüngsten Bezirksliga-Teams auf und sammelt Erfahrungen. "Wir sind mit dem Verlauf der Saison mehr als zufrieden und freuen uns auf das Duell mit dieser Spitzenmannschaft", sagt SV-Präsident Rüdiger Hügel. Personell ist die Elf vom Kaplanacker gegenüber den Vorwochen unverändert.

Ein ganz besonderes Spiel erwartet der 1. FC Schwarzenfeld. Schon immer waren Duelle dieser zwei Mannschaften geprägt von Taktik und Kampf. "Beide Seiten sind jahrelange Konkurrenten und kennen sich gut. Es wird ein knapper Ausgang, wobei die Tagesform ausschlaggebend sein wird", sagt Wolfgang Stier. Der Schwarzenfelder Trainer erwartet von seinen Mannen, dass sie sich gegenüber den letzten Spielen steigern. Vor allem bei der Chancenverwertung sei noch Luft nach oben. Mit der Situation ist Stier zufrieden. Er weiß aber auch, dass es sich beim zweiten Platz für seinen FCS um eine Momentaufnahme handelt.

Im Derby sieht er keinen Favoriten, beide Teams spielen auf nahezu identischem Niveau. Das Ziel der Gäste ist es, die Schlüsselspieler der Hausherren in den Griff zu bekommen. "Mit einem Punkt könnten wir gut leben", sagt Stier, der Marco Zirngibl wieder im Kader dabei hat. Fehlen werden Christoph Bäßler wegen einer Grippe und Bastian Böckl, der verletzt mindestens vier Wochen pausieren muss.
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